d-on-d — Datacenter On Demand

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Das transparente Datacenter

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Die InfraStruXure Central 6.0.0 Software von APC by Schneider Electric ist wirklich cool!

Ich habe die letzten zwei Tage etwas damit herumgespielt und beginne ein Gefühl für den Energieverbrauch meines Datacenters zu entwickeln. Das eingesetzte Equipment von APC by Schneider Electric ist förmlich mit Sensoren gespickt. Die Werte die sie messen wird von der Software permanent aufgezeichnet. Mit diesen Daten kann man die schönsten Berichte und Visualisierungen vornehmen. Jeder einzelne Server, der ein oder ausgeschaltet wird, ist sichtbar. Anbei zwei Beispiele:

Am 12.01.2010 habe ich einen Kurs mit 16 Kursteilnehmern begonnen. Es ist interessant nachzuverfolgen wie sich der Energieverbrauch, durch das einschalten von Servern, auf die neue Anlage auswirkt. Ich habe nachstehend die Werte des heutigen Tages als Diagramm ausgeben lassen. Man sieht schön, dass um 8:30 (Kursstart) die Server, nach und nach, durch die Teilnehmer eingeschaltet werden. An den Ausgängen der USV ist der Anstieg des Stomverbrauchs deutlich zu sehen. Phase 1 geht von ca. 13.5 A auf zuerst 20 A, Phase 2 von 17 A auf ca. 23.5 A. Um etwas nach 9:00 werden weitere Server in Betrieb genommen. Der gesamte Stromverbrauch hat zwischen dem offline- und online-Status der Server um total 14.5 A zugenommen.
21:30, als ich mit den Auswertungen begann, habe ich bemerkt, dass der Energieverbrauch sich nicht mehr auf dem Nieveau vor dem Kursbeginn befand. Ein ‚pingen‘ auf die verwendeten Server zeigte schnell, dass noch zwei Systeme am laufen waren. Nachdem ich diese ausgeschaltet hatte waren die Werte wieder auf dem erwarteten Niveau.  

 

Die aus der Energiezufuhr abzuführende Abwärme der Server wird durch die aufzubringende Kühlleistung eines InRow Chillers ebenfalls gut sichtbar.

 

Es ist doch wirklich phantastisch, was die heutige Technologie zu bieten hat, vorausgesetzt man setzt sie ein.

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Written by USA

13/01/2010 at 23:16

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d-on-d betriebsbereit & new things

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Nach Kabelorgien und x-fachen Rekonfigurationen, 1000 Käfigmuttern setzen und fluchend heruntergefallenen Schrauben unter den Racks suchend, — d-on-d läuft und ist ab Morgen wieder produktiv. Ich habe meinen ersten VMware Install Configure und Manage Kurs dieses Jahres, mit insgesammt 16 Teilnehmern. Der Soundcheck der Anlage hat heute ein paar Stunden in Anspruch genommen – ich hoffe die Teilnehmer merken nichts von der Umzugsaktion.

Nebst der Wiederaufnahme des Betriebes gibt es nun auch viele hübsche kleine Dinge zum spielen. Das erste über das ich mich gleich hergemacht habe ist das InfraStruXure Central 6.0.0 von APC. Das verwaltet all meine neuen Geräte, wie USVs, PDUs, InRow Chiller, etc. Endlich bin ich im Bilde, welche Geräte wieviel Stom ziehen und was der Verbrauch meines Datacenters ist. Anbei ein paar Screenshots:

Ein Blick auf APCs InfraStruXure Central – Hauptinterface. Ausgewählt ist die Rackreihe A und alle verwaltbaren Geräte die Sie enthält (USV, PDUs, Kühlgeräte).

 

Die ausgewählte USV, in der Ansicht der Stromverteilung, die sie momentan erbringt:

 

Eine ausgewählte PDU. An dieser befinden sich 2 EMC Celerra NS20 und ein Dell EqualLogic:

 

Jede der Steckdosen an der PDU kann remote ein- und ausgeschaltet werden:

 

Auch die Kühlgeräte liefern Details wie eingehende und ausgehende Wassertemperatur, Flussmenge, etc.:

 

Endlich bin ich im Bilde was in meinem RZ abgeht. Das wird mir definitiv helfen den Energiekonsum in meinem RZ zu optimieren.

Written by USA

11/01/2010 at 22:50

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Green-IT Award für APC’s InRow Technologie

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APC by Schneider Electric hat vom Uptime Institut den Green Enterprise IT Award,  bekommen.

Der Award wurde APC in der Kategorie ‚Best in Class Winner for Energy Efficient Products‘, für ihre InRow Technologie, verliehen.

APC bildet mit der InRow Anordnung einen Heissgang (Hot-Isle). Diese gilt als bessonders effizient im Umgang mit Energie. Die Kühlung des Equipments findet ohne lange Wege, direkt bei den Verbrauchern statt. Durch die kürzeren Wege in der Luftzirkulation benötigen die Kühlsysteme insgesamt weniger Energie.

Ich freue mich natürlich sehr, dass ich mich im d-on-d Projekt für die APC-Lösung entschieden habe. Und dass im d-on-d IT- Lösungen von führenden Herstellern, die Green-IT praktizieren, integriert werden können.

Written by USA

19/07/2009 at 19:32

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Energieeffizienz der Klima-Anlage wird in Frage gestellt

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TD, von der Walter Meier AG, hatte den Sachbearbeiter vom UGZ am Telefon und wollte mit ihm ein Fachgespräch führen. Gemäss TD sei das leider nicht möglich gewesen. Der Beamte hätte ihm gesagt, dass er die COP-Werte (Coefficient Of Performance) nicht gelten lasse und er auf der Wärmerückgewinnung beharren würde.

Hmmm….

Was haben wir denn für COP-Werte? Ich habe Mal im Baugesuch recherchiert und fand das:
– mit Freecooling optimiert: COP=4.25, Pel=11.7kW
– mit WRG: COP=2.69, Pel=15.7kW

‚Pel‘ meint zugeführte elektrische Energie. Freecooling braucht demzufolge weniger Energie als die WRG.

Ich habe mir erklären lassen, dass ein höherer COP besser sei als ein tiefer. Somit wäre scheinbar wirklich Freecooling um 1.56 besser. Jetzt frage ich mich natürlich wieso wir voraussichtlich eine WRG machen müssen, befremdlich… ach ja, gemäss dem Sachbearbeiter sind die Angaben von TD falsch. Ich werde wohl ein zusätzliches Gutachten erstellen lassen müssen…

Written by USA

08/07/2009 at 18:05

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Thermischer Airflow im Rechenzentrum

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Gestern Abend war ich an einem interessanten Vortrag über die Analyse und Verbesserungen der Klimatisierung im Rechenzentrum. Die Veranstaltung wurde von der Firma AFC (Air Flow Consulting) durchgeführt. Zume einen setzen sie Wäremebildkameras ein um die Ist-Situation aufzuzeigen, zum ander haben sie die Möglichkeit mittels compuerunterstützten Simulationen Varianten durchzurechnen. Die Präsentation findet man hier: http://www.afc.ch/cms/upload/Contaminent/PPT_Fyrabig-Info_Contaminant_Control_2009-06-24.pdf.

Der Vortrag hat ganz klar aufgezeigt, dass hier ein grosses Verbesserungspotential besteht. Dies hatte ich auch schon von Kunden gehört, die einmal solch ein Assesment durchgeführt hatten.

Wenn das d-on-d Projekt realisiert wurde muss ich auch Mal eine Analyse machen lassen.

Written by USA

25/06/2009 at 08:56

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APC oder Knürr?

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APC und Knürr sind beide bereit ein teilweises Sponsoring im d-on-d Projekt zu machen.

Nun habe ich mich bei der Kühlung und den Racks für APC entschieden. Für meine Entscheidung war nicht primär der Preis ausschlaggebend, sondern das Konzept und dessen technische Umsetzung. Im d-on-d wechselt das das Equipment relativ schnell. Es ist nicht vorhersehbar was als nächstes implementiert wird. Es müssen im Gesamtsystem die unterschiedlichsten Leistungsdichten untergebracht werden können. Da kann es gut sein, dass in einem Rack statt 6kW eine Leistungsdichte von 15kW, oder mehr, auftreten kann. APC’s System kann mit diesen Dichten in jedem Fall umgehen, da Chiller punktbezogen eine Kühlung machen. D.h. die Kühlung ist mitten in die Rack-Reihen integriert. Bei Knürr müsste ich dafür leider auf geschlossene Racks ausweichen. Die wären wohl das ultimative in punkto Energieeffizienz. Leider sind die in einer Preisklasse, dass mein Budget gleich in die Knie zwingen würde. Zudem würden sie die Ästhetik meiner neuen Location massiv beeinträchtigen.

Mit APC implementiere ich eine Heissganglösung. Dabei werden die Racks so aufgestellt, dass sich ein Gang bildet. Dieser Gang wird dann mit Türen auf der Seite und Platten auf den Racks abgedichtet. Das Equipment bläst die heisse Luft in diesen Gang hinein und wird von Chillern wieder herausgezogen und abgekühlt. Dieses Prinzip erhöht die Energieeffizienz beträchtlich.

Thermografisches Schema:

thermo


InfraStruXure-Prinzip:

infrax

Chiller:

 apcchiller

Zudem benötige ich bei dieser Lösung keinen Doppelboden, wie bei einem Kaltgang-System. Das macht die Sache einfacher und günstiger. Weitere Dinge die wir von APC beziehen werden: USVs, PDUs.

Written by USA

06/03/2009 at 09:54

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