d-on-d — Datacenter On Demand

…über ein IT-Referenz-Lab, IT-Training, Virtualisierung und mehr…

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Ein Prime Time Mediacenter zu Weihnachten

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Mich kann man wirklich mit allem Digitalen begeistern.
Als Weihnachts-Device habe ich für das d-on-d ein Mediacenter angeschafft. Damit lassen sich alle DVDs und Blu-Ray’s rippen, die wir in der Mitarbeiter-Videothek haben. Ja wir haben ein stetig wachsende DVD- oder BD- Thek, etwas über 1000 Titel, in der sich jeder mit den neusten Filmen eindecken kann. Analog haben wir natürlich für die MitarbeiterInnen die neusten Game-Titel die jeweils für die PS3 oder X-Box erscheinen.

Ich habe nun ein Mediacenter der Firma Prime Time, der PremiumLine Serie inklusive Extender angeschafft. Als Speicher dient ein QNAP 1279 System, mit 12x 4TB Festplatten und ein IOmega px6-300 mit 6x 3TB Festplatten. Netto gibt das in etwa 46TB Streaming-Kapazität.

Das Prime Time, Premium-Line Mediacenter:

Prime Time Mediacenter

Einiger Leser fragen sich vielleicht, was hat das Ganze mit Datacenter oder Training zu tun? Nun es hat insofern mit Datacenter zu tun, weil die heimischen Netzwerkspeicher vom Konzept her aus dem Datacenter kommen. Die Dinger sind so einfach gestaltet worden, dass sie jeder bedienen kann. Somit fängt die Zeit an, in der jeder sein kleines Datacenter, seine kleine Cloud zu Hause hat. Wir stehe an der Schwelle zum digitalen Umbruch. alles wird digital – alles wird gestreamt.

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Written by USA

21/12/2012 at 20:13

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In den Räumen des d-on-d gibt es nun einen Defibrillator

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Ich habe einen Defibrillator für das d-on-d angeschafft.

Zuerst hatte ich versucht im Gebäude andere Parteien für eine Beteiligung zu finden, damit das Gerät zugänglich für alle installiert werden könnte. Dafür wurde ich vom Liegenschaftsverwalter zuerst mal ‚zusammengestaucht‘ wegen Eigeninitiative, ohne ihn zu fragen. Er werde das nun koordinieren. Es kam dann wie es kommen musste, Ergebnis = Null. Die anderen Firmen hatten danach ebenfalls kein Interesse, obwohl es sich um ein paar läppische hundert Franken gehandelt hätte. Zudem musste ich mir viele Argumente anhören, wieso das nicht möglich sei.
Sei wie es will, dann schaffe ich mir eben selbst einen an. Der hängt nun im d-on-d und hofft natürlich nie zum Einsatz zu kommen.

Das ganze Tem hatte das Vergnüngen eine Kurzausbildung damit zu absolvieren. Das war gar nicht so einfach, eine Herzmassage zu machen ohne ins Schwitzen zu kommen.

Training am Dummy mit dem Defibrillator:

Defibrillator-Training

Einsatzbereiter Defibrillator, hoffend nie zum Einsatz zu kommen:

Defibrillator

Written by USA

19/12/2012 at 19:19

Arbeiten an den Kältemaschinen

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Die Kältemaschinen im d-on-d hatten ein paar Mal Störungen. Nach eingehender Diagnose durch die Techniker, konnte festgestellt werden, dass die Wärmetauscher Risse hatten. Dies führt dazu, dass sich der interne und externe Wasserkreislauf mischt.
Wieso dem so war, lässt sich nicht genau sagen. Eine Ursache könnte sein, dass wir zu wenig Abwärme mit dem Equipment in sehr kalten Tagen erzeugten, da wir ja alles, was nicht benötigt wird, jeweils ausschalten. Dadurch wäre es theoretisch möglich, dass der äusser Wasser-Glykol-Kreislauf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt aufweist, was den inneren Wasserkreislauf ohne Glykol, im Wärmetauscher, zum Gefrieren bringen könnte. Durch die Anomalie des Wassers könnten sich somit Risse im Wärmetauscher bilden.

Ein hübsches Video, das zeigt wie ‚leistungsfähig‘ diese Anomalie des Wassers ist:

Egal was die Ursache war, die Wärmetauscher mussten ersetzt werden. Bei einer Kältemaschine war das kein Problem, da man gut an diesen heran kam. Bei der zweiten war das nicht so einfach. Diese musste ca. 1 Meter nach vorne gebracht werden. Sie stand zwischen der anderen Kältemaschine und dem Löschsystem, mit jeweils zwei bis drei cm Abstand dazwischen. Kommt dazu das Ding wiegt ein paar hundert Kilogramm und ist an vier Rohre, für die Wasserkreisläufe angeschlossen! Was bedeutet, die Rohre mussten alle durchtrennt werden!
Als ich das hörte kamen bei mir die schlimmsten Befürchtungen auf. Was konnte da nicht alles schief gehen! Das war in etwa so, wie wenn das Herz mal kurz rausgenommen, repariert und danach wieder eingesetzt werden musste.

Am 16.11.2012 war es dann soweit, für 3 Tage waren die Arbeiten angesetzt.

Die Kältemaschine nach vorne verschoben, Ansicht Rückseite von hinten:

Kätemaschine Ansicht 1

Kältemaschine Ansicht 2

 

Kältemaschine im Serverraum, Sicht von der Seite: Kätemaschine Ansicht 3

 

Der entfernte, defekte Wärmetauscher:

Wärmetauscher

 

Ich hatte, wie schon geschildert, die schlimmste Befürchtungen, was alles schiefgehen könnte. Ich war wirklich erleichtert, dass  das Ganze ging absolut perfekt über die Bühne ging. Die beteiligten Techniker erledigten die Arbeiten absolut professionell. Für die Verschiebung der schweren Kältemaschine war eine Spezialfirma verantwortlich, die Reparatur durchgeführt und koordiniert haben Techniker der Walter Meier AG.

Written by USA

28/11/2012 at 18:45

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d-on-d@Night

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Nein, d-on-d@Night ist keine neue Veranstaltungsreihe, sondern ein paar Impressionen nach der Datacenter -Optimierung. Dies sind die ersten Bilder, nach der Umbauphase 01. Nun muss die Verkabelung optimiert werden, damit die Dach-Aufbauten abgeschlossen werden können. Zudem müssen wir noch 6 PDUs (Power Distribution Units) ersetzten, damit diese auf dem neusten Stand sind. Was die PDUs im speziellen bringen wird einmal in einem eigenen  Artikel beleuchtet.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir, oder besser gesagt ADC-TEC AG,  ‚pimp up‚ my Datacenter betrieben. Man könnte auch sagen, das ist Datacenter-Modding. Analog dem Case-Modding von jungen PC-Freaks, ist das die Variante für die meist etwas älteren Datacenter-Jungs. Ja, ich geb’s zu, bei mir steckt noch sehr viel ‚Kind im Manne‘. Ein Datacenter ist ja auch wie ein PC, hat CPUs / Memory, Storage und Netzwerk – einfach ein bischen grösser eben.
So oder so, es sieht wesentlich besser aus als vorher. Eine Türe mit hintergrundbeleuchtetem d-on-d Logo und eine beleuchtete Sockelleiste sind die auffallensten Änderungen. Zudem wurde ein Dach-Aufbau realisiert, der einen einfacheren Umgang mit der Verkabelung zwischen den Racks zulässt. Also ist das ganze wesentlich mehr, wie nur etwas Beleuchtung einzuführen – es hat einen starken praktischen Hintergrund, um die Wartbarkeit des Datacenters zu erhöhen. Auch das wird in einem späteren Artikel ausführlich behandelt.

Die erstellten Aufnahmen sind provisorisch, zum Teil ist die Überbrückungs-Verkabelung zu sehen. Wenn der Ausbau abgeschlossen ist, werden ‚absolut perfekte‘ Aufnahmen erstellt. Das wird aber wohl noch ein paar Monate dauern, denn Q4 ist bei uns immer die absolute Hölle, betreffend Arbeitsanfall.

d-on-dATnight01:

Extra grosse d-on-dATnight01 Version, welche als Desktop-Hintergrund verwendet werden kann.

d-on-dATnight02: 

Extra grosse d-on-dATnight02 Version, welche als Desktop-Hintergrund verwendet werden kann.

d-on-dATnight03: 

Extra grosse d-on-dATnight03 Version, welche als Desktop-Hintergrund verwendet werden kann.

Written by USA

16/09/2012 at 08:27

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d-on-d Datacenter-Umbau

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Seit ein paar Tagen sind wir an der Teil-Demontage des Datacenters im d-on-d.

Heute findet der Umbau statt. Neue Türe, neuer Überbau für den Heissgang, Kabeltrassen für eine bessere Kabelführung und eine bessere Abdichtung, um die Energiewerte noch zu perfektionieren.

Der Umbau wird durch die Firma ADC-TEC AG durchgeführt. Diese haben auch das hochmoderne Datacenter von Porsche erstellt. Das heisst im übertragenen Sinne, wir Rücken zum Porsche-Standard auf ;-).

Der Umbau kann live über unsere Webcams mitverfolgt werden:

http://tv01.d-on-d.com
http://tv02.d-on-d.com
http://tv03.d-on-d.com

User: tvdond, PW: tvdond

Viel Spass beim zuschauen!

Written by USA

14/09/2012 at 07:37

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KYBERNETIKA AG ist LIR

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Wir sind seit kurzer Zeit LIR!

What the heck is a LIR?

LIR steht für Local Internet Registry. Das bedeutet, wir haben von RIPE (Réseaux IP Européens) einen IP v4 & v6 Adressblock zugewiesen bekommen, um uns direkt mit Peering-Partnern, im Internet zu verbinden. Damit werden diese Ranges automatisch Multihomed, was eine bessere Ausfallsicherheit gewährleistet.

d-on-d wächst stetig und wir beginnen nebst unsere Hardware-Cloud (seit 2004) auch eine Software-Cloud mit VMware und Microsoft zu ergänzen. Zudem haben wir, nachdem wir bis dato nur kurzfristige Vermietungen gemacht hatten, die ersten langfristigen Kunden im Hosting. Eine Direktanbindung macht somit Sinn.
Auch wenn die Direktanbindung Sinn macht, so schnell war diese eigentlich nicht geplant. Aber dank meinem neuen Büronachbar, dem weit herum bekannten Ramon Amat, ex. CEO von Cyberlink und nun selbständiger CEO von tv factory ag, wurde dies beschleunigt.
Ramon hat eines Tages mein Büro ‚gestürmt‘ und gerufen: Die IP v4 Adressen gehen aus! In zwei bis drei Monaten sind sie alle, ich habe es ausgerechnet, du musst schnell handeln, wenn du noch was willst! Ramon hat mir in seinem Büro die Statistik ‚IPv4 Exhaustion‘ des RIPE gezeigt.

UND RAMON HAT RECHT GEHABT. Das sind die aktuell verfügbaren IP v4 Adressen, Stand 12.09.2012:

Wer die neuste Grafik sehen will, kann diesem Link folgen: http://www.ripe.net/internet-coordination/ipv4-exhaustion/ipv4-available-pool-graph

Interessant ist unter anderem dieser Text auf der Seite:

On 3 February, 2011, the RIPE NCC received one of the IANA’s five reserved /8 blocks. In the coming weeks the RIPE NCC will reach the last /8 of IPv4 address space it holds.

What does this mean?

When the RIPE NCC starts to allocate from the last /8 of IPv4 address space, an LIR may receive only a /22 (1,024 IPv4 addresses), even if they can justify a larger allocation. No new IPv4 Provider Independent (PI) space will be assigned.

Wen es interessiert, wer in der Schweiz alles LIR ist, kann diesen Link benutzen: https://www.ripe.net/membership/indices/CH.html

Die Liste der CH LIRs ist wirklich interessant. Da sieht man Firmen, die bei der ersten Überlegung herzlich wenig mit Hosting am Hut haben (wie zum Beispiel Kantonsschule Zug – die jedes Quartal damit wohl Steuergelder für deren Kosten von ca. 65’000 IP’s verschwenden – LIR sein ist nicht kostenlos). Die haben eben zu Zeiten, wo v4 IPs noch nicht zu knapp waren, den Antrag durchgewunken bekommen. Heute ist das definitiv ein Spiessrutenlauf. Zum guten Glück hat Ramon für mich all diesen Papierkram erledigt. Man muss mittlerweile tausendfach begründen, wieso man nur schon als Extra Small, diese 2048 IPs benötigt. Tipp: Ramon ist bereit für einen relativ geringen Betrag, für Interessenten, welche LIR werden wollen, die ganzen Modalitäten mit RIPE zu erledigen. Kann ich nur empfehlen!

Written by USA

13/09/2012 at 20:42

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2tes Cisco UCS hält Einzug im d-on-d

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Dank stetigem Wachstum unseres Datacenters, sowie der Ablösung einiger älterer Server, konnte ich wieder Mal ein paar neue anschaffen.

Was anzuschaffen ist, musste ich nicht lange überlegen – natürlich ein Cisco UCS!
Ich habe schon seit über zwei Jahren dieses System im Einsatz und bin extrem zufrieden damit. Bis dato kenne ich kein anderes Blade System, dass Cisco’s Konzept das Wasser reichen kann.


Photography by Marina Kieven

Die nächste Woche wird gekennzeichnet sein von Inventarisierung und Systemverbau – nicht gerade meine geliebete Arbeit – ich freue mich darauf, wenn wir dann in ‚die Tasten steigen können‘ um das System zu konfigurieren.

Übrigens sind unsere Webcams wieder online – man kann uns beim Verbauen also zuschauen ;-).

Written by USA

24/08/2012 at 15:42

Veröffentlicht in Cisco, Datacenter On Demand

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