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Archive for Juni 19th, 2012

Tomahawk @Alexander’s Steakhouse

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Alexander’s Steakhouse in Cupertino war ein wirklich gelungener Abschluss, nach dem sehr interessanten Tag bei Intel. Dass ich hier noch einiges an Arbeit zu verrichten hatte, wurde mir erst nach und nach klar. Im Eingangsbereich sah man, hinter Glas, riesige Steak-Fleischhälften vor sich hinreifen. Dann kurz danach eine Auslage mit zugeschnittenen Steaks verschiedenster Grösse.

Ich liess es mir nicht nehmen, das grösste Steak zu probieren, ein Tomahawk. Das war etwas über ein Kilogramm, 7 cm. Dicke, die Grösse zweier mittlerer Handflächen, ein Knochen so gross wie mein Unterarm. Also alles in allem ein handliches Teilchen. Nur einer in der Gruppe machte auch noch mit, andere freuten sich ob uns und rannten immer wieder an die Auslage um wirklich zu sehen, dass zwei solcher Teile genommen und auf den Grill gelegt wurden. Von da an wurden wir immer genau beobachtet, ob wir nicht langsam weiss anliefen und Angst vor unserer eigenen Wahl bekommen würden.

Ich durfte den Wein auslesen. Die Weinkarte war sehr gut assortiert, wie man es eben von einm sehr guten Restaurant erwarten darf. Ich entschied mich für einen Turleys Rattlesnake (Turleys in Wikipedia). Den Wein kenne ich sehr gut und es ist, meiner Meinung nach, unter den amerikanischen Weinen, einer der exzellentesten. Leider ist er mühsam zu beschaffen, da die Distribution über eine Mailing-Liste erfolgt, oder in der CH nur über die Subskription bei einem Weinhändler.

Hübsche Auslage von Steaks. Das ganz links ist doch gerade recht für mich? Darf ich vorstellen, ein Tomahawk:

 

Bei so einem hübschen Steak braucht es nun wirklich keine Beilagen mehr.

 

Das war ein anständiges, aber genussvolles Stück Arbeit. 1kg Fleisch bringen einem dennoch ganz schön ins Schwitzen:

 

Brav aufgegessen, wenn man von den Beilagen absieht:

 

Nach dem Steak liess ich es mir nicht nehmen, noch ein kleines Dessert zu verspeisen. Das Dessert konnte noch problemlos untergebracht werden, da ich ja auf die Beilagen verzichtete.

Written by USA

19/06/2012 at 23:58

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Tag 1 – Besuch bei Intel

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Der JetLag raubte mir die Zeit, im Hotel, ein Frühstück zu geniessen. So fuhr ich direkt zu Intel – wo auch eine sehr gute Verpflegung geboten wurde. Das Frühstück konnte ich somit nachholen.

Bei Intel standen diverse Themen auf dem Programm. Ich zähle hier nur die für mich interessantesten auf.
Das Thema bring your Own Device‘, das bei einer gut 100’000 Mitarbeitern zählenden Firma eine echte Herausforderung darstellt, wurde John Mahvi gehalten. Er erklärte uns von den Dimensionen, Entwicklungen und der Umsetzungsstrategie bei Intel.
Der Vortrag, der mir am besten gefallen hat, wurde duch Dr. Paolo Gargini, Director of Technology Strategy @Intel, gehalten. Sein Vortrag beinhaltete die technische Entwicklung und den Fortschritt in der Halbleiter-Industrie. Es war beeindruckend zu sehen, wie diese immer wieder auf technologische Probleme stiessen und mit welcher Genialität diese letztendlich gelöst wurden. Mit der Lösung von Problemen entstanden wieder neue, die ebenfalls gelöst werden mussten – ein ewiger Kreislauf. Für mich es etwas besonderes diese Informationen aus erster Hand zu bekommen und Fragen stellen zu können, an jemanden, der sein Büro gleich neben Gordon Moore (Mooresches Gesetzt) hatte. Für mich war das Geschichte und Gegenwart in einem.
Nach einem kleinen Lunch besuchten wir Manny Vara in Intels Many Core Lab. ‚Many Core‘, da war ich gespannt wie viele Cores gemeint waren, oder war es das Lab von Herrn Vara? Man(n)y war ja sein Vorname – könnte ja auch sein Lab sein. Es waren dann wirklich Many Many Cores die ich zu sehen bekam – 80 Cores auf einer CPU. Das ganze wird rein für Studien eingesetzt. Ob es dann irgenwann zur Marktreife kommen wird liess Manny offen.

Ein Waver voller 80-Core CPUs:

Interessant war Manny Varas Aussage, dass diese CPUs fähig wären, pro Core ein eigenes OS zu betreiben, also Virtualisierung aus der CPU sozusagen, ohne OS-Hypervisor. Somit könnte man bei diesen CPUs 80 eigenständige Instanzen betreiben.

Manny Vara zeigt einen CPU-Emulator, der für die Entwicklung von neuen CPUs verwendet wird:

 

Fortgesetzt wurde die Tour mit einem Besuch im Intel Photonic Lab. Hier präsentierte uns Dr. Mario Paniccia, wie Intel Photonik in Chips integriert und welche Umsetzungen in Zukunft damit zu erwarten sind. Leider war das fotografieren in diesen Labs strengstens verboten. Schade, denn hier gab es mit Abstand am meisten technisch sehr interessante Geräte zu bestaunen. Die Tour wurde mit einem Besuch des Intel-Museums abgeschlossen. Das Museum war Multimedia-technisch sehr gut umgesetzt.

Der Tag bei Intel war für mich grossartig. Mich hat das, was ich gesehen habe und die Dinge die ich gehört habe wirklich begeistert. Als ausgebildeter Elektroniker war es für mich auch eine Reise zurück in die Geschichte, als ich noch selbst direkt mit soclhen Bauteilen arbeitete. Es war aber auch eine Bestätigung in einer Gegewart zu leben, in der die Zukunft schon längst begonnen hat.

Written by USA

19/06/2012 at 18:47

Veröffentlicht in Intel

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