d-on-d — Datacenter On Demand

…über ein IT-Referenz-Lab, IT-Training, Virtualisierung und mehr…

Dymo RHINO-Labelprinter – ouch Labels fallen teilweise ab

with 13 comments

Im Jahr 2009 gab es eine Aktion der Firma Dymo. Wer ein bestimmtes Label-Printer-Modell kauft, bekommt CHF 50.00 zurückerstattet. Ich hatte zwei solcher berechtigten Printer, LabelWriter 400 Turbo, gekauft und auch Vorgangs-Nummern zur Rückerstattung, am 08.11.2009 bekommen. Das Geld bekam ich indes nie zurückerstattet, obwohl telefonisch wie auch mailtechnisch reklamiert wurde. Ich habe mir dann meine Sache gedacht und irgendwann aufgehört dem nachzugehen.

Nur den Ärger, den mir jetzt ein Produkt bereitet, ist absolut der Hammer. Ich habe mir einen RHINO-Labelprinter 6000 erworben. Mit diesem Gerät wurden alle Kabel im d-on-d beschriftet:

 

Wie ich feststellen muss, beginnen sich die Labels an vielen Glasfaserkabeln zu lösen!

  

Das ist wirklich sehr ärgerlich. Ich hatte über Weihnachten / Neujahr, Tage damit verbracht alles neu zu verkabeln und zu labeln. Auf die CHF 100.00 der CashBack-Aktion kann ich gerne verzichten. Dass sich jedoch massenweise die Labels zu lösen beginnen ist sehr ärgerlich. Ich hatte zuerst gedacht, dass die Labels zu kurz geschnitten sind. Das scheint nicht die Ursache zu sein. Auch solche, die sich sehr stark überlappen haben das Problem. Es scheint vielmehr so, dass dem Klebstoff der Labels die 30 Grad Celsius im Warmgang und der enge Radius, der dünnen Galsfaser-Kabel, zu schaffen macht. Besonders die Labels die an den FC-Switchen hängen und warmem Lufstrom ausgesetzt sind machen schlapp. Der Klebstoff ist richtig schmierig geworden. Das verwendete Nylon-Klebeband, Art# 18759, wird als besonders dauerhaft beschrieben. Hier der Text auf der Dymo Webseite:

The combination of a permanent adhesive and a superior flexible nylon are the perfect solution for marking any curved surfaces. No more concerns about labels that pop off after a while. These labels remain firmly tightened around the cable!

Dem ist aber definitiv nicht so.

Mein persönliches Fazit:
– Dymo führte mich mit der CashBack-Aktion an der Nase rum.
– Der Produkt-Beschrieb, für die RHINO-Labels, trifft auf meine Erfahrung in meinem RZ nicht zu.

Falls jemand ein gutes Produkt kennt bin ich für Tipps dankbar.

Written by USA

03/04/2011 um 17:56

Veröffentlicht in Datacenter, Datacenter On Demand

Tagged with ,

13 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Das gibt aber noch einen Haufen Arbeit für dich um alles neu zu beschriften😦
    Als Alternative würde ich dir die Brother P-touch-Geräte empfehlen.

    Simon

    03/04/2011 at 18:00

  2. Auch mit dem p-Touch habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Und es sind gerade die warmen Abluftströme in Verbindung mit dünnen Kabeln die bisher allen Labels geschafft haben… Es gibt doch nichts über Etiketten mit Kabelbindern… ist leider so.

    Patrick

    03/04/2011 at 21:56

  3. Wir nutzen Brady ID PAL, das war bisher der einzige Labelprinter, bei dem die Label auch wirklich kleben.

    http://www.ge.bradyeurope.com/bradyeurope/scv/100064/100064/Drucker-und-Zubeh%C3%B6r/Etiketten-und-Bandmaterial/ID-PAL%E2%84%A2-Bandmaterial.html

    Dieter Mosbach

    03/04/2011 at 22:53

    • Danke für den Tipp!

      ich habe bei Brady Muster angefordert. Hoffe sie senden mir welche, damit ich dann darüber berichten kann.

      USA

      04/04/2011 at 08:39

  4. Kann ich bestätigen das die PTouch Labels, auch die „super robusten“ keines falls wirklich halten.
    Wir nehmen kleine „Plastik-Beschriftungsschilder“, in die kommt dann das ausgedruckte PTouch-Label und das wird dann mittels kleinen Kabelstrapsen😉 an den Leitungen befestigt.

    Metty

    04/04/2011 at 06:21

    • Danke für den Input!

      Ich hatte früher auch handbeschriftete Plastikschilder verwendet. Das einzig unangenehme daran war, dass die überlange Lasche mit dem Seitenschneider gekürzt wurde und die Kanten dann relativ spitzig waren. Bei hunderten von Schildern und längeren Arbeiten, wo in den ‚Schilderwald‘ gegriffen wurde, hatte man nach kurzer Zeit verletzte Finger (Haut des Nagelwalls). Oder das Schild fuhr unter einen Fingernagel (dann weiss man wieder Mal dass man existiert und war hellwach :-)).
      Darum möchte ich, wenn es irgend geht Labels direkt verwenden.

      Haben die von dir verwendeten Schilder die Nachteile nicht? Von welchem Hersteller sind diese?

      USA

      04/04/2011 at 08:53

      • Wir nutzen die Kunststoff-Kabelmarker von Phoenix Contact.
        Die KMK4 für „normale“ Kabel und die KMK2 für FC
        Und auch in etwas ängeren Gegebenheiten wie ein Rack mit 3 Bladeracks mit FC-PassThrough und drüberwohnenen Brocades habe ich mich noch nicht verletzt.
        Patrick kennt die KMK bei uns auch.

        Diese Brady-Beschriftung hört sich sehr gut an, aber leider muss man das erst testen, und ein wirkliches Ergebniss gibt meist eh er st nach Jahren.

        Metty

        05/04/2011 at 05:47

  5. Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie werden natürlich BRADY-Muster gesendet bekommen und über einen Test und Ihr Feedback freuen wir uns.

    Vorab möchte ich noch erwähnen, dass die BRADY Etikettenmaterialien genau für Ihren Anwendungszweck, Tele/Datacomm, entwickelt wurden und selbst sehr rauen Industrieanforderungen, wie Stau, Schmutz und Hitze standhalten.

    Herr Mosbach hat bereits einen Drucker genannt. Der IDPal hat allerdings bereits ein Nachfolgemodell: den BRADY BMP21 (http://www.ge.bradyeurope.com/bradyeurope/cms/contentView.do?contentId=3210).

    Das nächst größere Modell mit mehr Funktionumfang und PC-Konnektivität wäre dann der BMP71 (http://www.ge.bradyeurope.com/bradyeurope/cms/contentView.do?contentId=3658)

    Mit freundlichem Gruß
    Stefan Schulz

    Stefan Schulz

    04/04/2011 at 16:23

    • Danke Herr Schulz,

      Ich teste gerne einmal Ihr Produkt und werde dann auch gerne über die Resultate informieren.

      USA

      05/04/2011 at 05:22

  6. Welcher Typ Glasfaserpatchkabel sind das denn bei Dir?

    Dätwyler?

    gruass affabananan

    affabanana

    08/04/2011 at 20:36

  7. @Dieter Mosbach & Stefan Schulz

    Ich hatte die Brady Labels nun dieselbe Zeitdauer im Einsatz wie damals die Dyno Rhino Labels und muss sagen, dass Sie immer noch so sind wie am ersten Tag. Das heisst die Brady Labels lösen sich nicht von den FC-Kabeln, während die Dymo Rhino Labels, in meinem Rechenzentrum, versagt haben.
    Ich habe dem Thema nochmals einen Bericht gewidmet: https://d-on-d.info/2011/08/23/meine-erfahrung-mit-den-labels-von-dymo-rhino-und-brady/

    USA

    22/08/2011 at 18:02


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: