d-on-d — Datacenter On Demand

…über ein IT-Referenz-Lab, IT-Training, Virtualisierung und mehr…

Archive for April 2011

Neue Veranstaltungsserie – Datacenter@Night

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Ich habe eine neue Veranstaltungsserie, mit der Digicomp Academy, ins Leben gerufen. Sie heisst: Datacenter@Night

Die Serie beschäftigt sich, als Veranstaltungs-Serie, mit allen Aspekten von Datacenter-Technologien, wie:

  • Wie ist der technische Stand bezüglich Energieverbrauch?
  • Welche Kühlkonzepte sind auf dem Markt?
  • Welches sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen?
  • Wie überwacht man ein Rechenzentrum?
  • Wie regelt man den Zutritt?
  • Welche Brandschutzmöglichkeiten gibt es?
  • Wie sieht modernes Kabelmanagement aus?
  • Welche Komponenten helfen mir, spezifische Aufgabenstellungen zu meistern?
  • Was sind die neusten Datacenter-Trends?
  • Ein Rechenzentrum selber bauen oder sich einmieten?
  • Auswirkungen von IT-Architekturen auf das Rechenzentrums-Design.
  • Failover-Strategien bei mehereren Rechenzentren.
  • etc.

Nebst Facility bezogenen Themen werden auch Hardware- und Software-Technologien behandelt – sozusagen Datacenter 360 Grad.

Die erste (kostenlose) Veranstaltung findet am 23.05.2011, 18:00-21.00, im d-on-d, statt.
Die ersten Themen sind: DeepGreen, das Rechenzentrum, welches die Kühlung mit Wasser aus dem Walensee bereitstellt, sowie die modernste Rechenzentrums-Management-Software von APC by Schneider Electric.

Anmelden kann man sich über die Digicomp Website.

Ich würde mich freuen Dich / Sie an dem Anlass begrüssen zu dürfen.

(Vorinformation: Die 2te Datacenter@Night findet am 30.06.2011, 18:00-21:00, im d-on-d statt. Thema: Klimatisierung.)

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Written by USA

20/04/2011 at 09:13

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Dymo RHINO-Labelprinter – ouch Labels fallen teilweise ab

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Im Jahr 2009 gab es eine Aktion der Firma Dymo. Wer ein bestimmtes Label-Printer-Modell kauft, bekommt CHF 50.00 zurückerstattet. Ich hatte zwei solcher berechtigten Printer, LabelWriter 400 Turbo, gekauft und auch Vorgangs-Nummern zur Rückerstattung, am 08.11.2009 bekommen. Das Geld bekam ich indes nie zurückerstattet, obwohl telefonisch wie auch mailtechnisch reklamiert wurde. Ich habe mir dann meine Sache gedacht und irgendwann aufgehört dem nachzugehen.

Nur den Ärger, den mir jetzt ein Produkt bereitet, ist absolut der Hammer. Ich habe mir einen RHINO-Labelprinter 6000 erworben. Mit diesem Gerät wurden alle Kabel im d-on-d beschriftet:

 

Wie ich feststellen muss, beginnen sich die Labels an vielen Glasfaserkabeln zu lösen!

  

Das ist wirklich sehr ärgerlich. Ich hatte über Weihnachten / Neujahr, Tage damit verbracht alles neu zu verkabeln und zu labeln. Auf die CHF 100.00 der CashBack-Aktion kann ich gerne verzichten. Dass sich jedoch massenweise die Labels zu lösen beginnen ist sehr ärgerlich. Ich hatte zuerst gedacht, dass die Labels zu kurz geschnitten sind. Das scheint nicht die Ursache zu sein. Auch solche, die sich sehr stark überlappen haben das Problem. Es scheint vielmehr so, dass dem Klebstoff der Labels die 30 Grad Celsius im Warmgang und der enge Radius, der dünnen Galsfaser-Kabel, zu schaffen macht. Besonders die Labels die an den FC-Switchen hängen und warmem Lufstrom ausgesetzt sind machen schlapp. Der Klebstoff ist richtig schmierig geworden. Das verwendete Nylon-Klebeband, Art# 18759, wird als besonders dauerhaft beschrieben. Hier der Text auf der Dymo Webseite:

The combination of a permanent adhesive and a superior flexible nylon are the perfect solution for marking any curved surfaces. No more concerns about labels that pop off after a while. These labels remain firmly tightened around the cable!

Dem ist aber definitiv nicht so.

Mein persönliches Fazit:
– Dymo führte mich mit der CashBack-Aktion an der Nase rum.
– Der Produkt-Beschrieb, für die RHINO-Labels, trifft auf meine Erfahrung in meinem RZ nicht zu.

Falls jemand ein gutes Produkt kennt bin ich für Tipps dankbar.

Written by USA

03/04/2011 at 17:56

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Leistungssteigerung in unserer Trainings-Server-Landschaft

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Nebst einer neuen Ladung Server, die kurz vor der Implementierung steht, wurden auch die bestehenden Trainings-Server RAM-technisch aufgepimpt. So können Kunden nun genehme Abstufungen bestellen von 64 / 32 / 16 / 8 GB RAM. Einzelne unserer Server haben 192GB. Diese sind vor allem für Real-Life Trainings-Szenarien, PoC, Benchmarking, etc. interessant.

 

Unsere neuen Server sind bewusst mit verschiedenen CPUs bestückt. Von AMD mit 12 Cores, bis Intel mit hohem 3.5GHz Clock ist alles dabei. Diese Variabilität hilft uns verschiedene Szenarien mit Vor- und Nachteilen von verschiedenen CPU-Typen in der Virtualisierung, abhängig von der Struktur einer VM, aufzuzeigen. Diverse Server werden zudem mit CNA (Converged Network Adapter) bestückt. Damit kann nun mit 10GB Ethernet und FCoE geprobt werden.

Written by USA

02/04/2011 at 20:20

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‚Monster-Rechenzentrum‘ mit maximal 6kW pro Rack!?

with 4 comments

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich diesen Artikel gelesen habe:

Green RZ in Lupfig zum Einzug bereit

Eine Textpassage aus dem Bericht hat es in sich:

Doch eigentlich sollte man nicht von vermieteten Quadratmetern schreiben, sondern über vermieteten Strom, denn dieser ist es, der die Kunden vor allem anzieht. In Lupfig werden pro Rack (ca. drei Quadtratmeter) standardmässig 4,5 kW angeboten. Maximal ist eine Leistungsaufnahme von 6 kW pro Rack möglich. Das neue Monster-Rechenzentrum wird aus zwei verschiedenen Unterwerken heraus mit zwei Hochspannungsleitungen mit je 20 Megawatt versorgt.

Als ich das gelesen hatte musste ich meine Augenbrauen wirklich sehr in die Höhe ziehen:

Monster-Rechenzentrum!
– 4.5kW Standard pro Rack
– 6.0kW maximal pro Rack

Eine Verifikation auf der Website von Green bestätigte die Angaben im Bericht: http://www.green.ch/deCH/Datacenter/DatacenterServices/CoLocation/tabid/99/Default.aspx

Anbetracht des offerierten kW-Leistungsprofiles fragte ich mich, was für IT dort untergebracht werden soll. Dieses neue RZ wurde in einem Leistungsprofil gebaut wie zum Teil alte RZ’s zuvor, ist sozusgen neu-alt.
Ich habe dann Green telefoniert und in der Tat ist dies das Standard-Angebot. Was mir am Telefon zusätzlich offeriert wurde ist, statt Luft- Wasserkühlung einzusetzen. Dazu müssen die Racks aber extra erstellt werden und dies bedingt auch eine spezielle Offerte. Ich werde das Mal prüfen um unsere Expansion zu planen. Es stellt sich ja wie immer die Frage, selber bauen oder einmieten.

Wie viel Leistung benötigt man effektiv in einem Rack?

Wenn 6kW pro Rack schon ein Monster-Rechenzentrum ausmachen, wie sieht das effektiv mit dem Leistungsbedarf von IT-Equipment aus? Aus meiner Erfahrung weiss ich zu berichten, dass 6kW gerade so reichen, wenn man ein 42U Rack mit 2U Servern (20 Server & 2 Switche für Connectivity) bestückt und sie nur laufen, aber nichts rechnen lässt. Schauen wir Mal auf die Power-Anzeige eines Servers (DL380G5):

Das obige Bild interpretiert:
– Nichts tun: 295Watt (20 Server plus zwei Switche mit 200W = 6.1kW, reicht grad so im maximal Green-Angebot)
– Voll rechnen: 379Watt (20 Server plus zwei Switche mit 200W = 7.78kW, totaler Overload des maximal Green-Angebotes)
– 50% Rechnen: 337Watt (20 Server plus zwei Switche mit 200W = 6.94kW, ca. 15% Overload des maximal Green-Angebotes)

In der Virtualisierung ist das ökonomische Ziel einen Server bei 50%-70% CPU-Load zu betreiben. Das könnte man mit dem gemessenen 2U Server im neuen Green-Datacenter nicht erreichen, falls das Maximal-Angebot genommen würde. Wenn wir das Rack mit 1U-Server füllen würden, so hätten wir schon eine Kernschmelze im Green Maximal-Rack, weil dann der Load 12kW bis 16kW erreichen würde. Werte die man auch mit Blade-Server locker erreichen kann. Man sieht also, dass das Monster-Rechenzentrum sich mit einer Standard-Ladung von IT-Equipment schon ‚verschlucken‘ kann.
Eine andere Lösung wäre natürlich, das Equipment auf mehrere Maximal-Racks zu verteilen und diese nicht ganz zu füllen. Nicht voll gefüllte Racks, weil es die Energie nicht zulässt, finde ich persönlich eine fiese Art von Umweltverschmutzung. Diese Strategie liefert der Zersiedelung der Schweiz Vorschub, weil dank zu wenig kW pro Rack die RZ-Fläche ausgedehnt werden muss.

Ich werde an dieser Stelle gerne berichten wie denn die Extra-Lösung ausschauen würde und ob sich dann für uns lohnt  eine Colo oder ein selbstbetriebenes RZ zu fahren.

Written by USA

02/04/2011 at 07:18

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