d-on-d — Datacenter On Demand

…über ein IT-Referenz-Lab, IT-Training, Virtualisierung und mehr…

Schade, das war’s…

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Dass d-on-d in der heutigen Form und Grösse existiert, habe ich diversen Personen und deren Firmen zu verdanken. Ihren wertvollen Beitrag  schätze ich sehr hoch ein. Nicht nur dass es um monetäre Dinge geht, nein, es findet auch ein reger Knowhow-Austausch statt, es ist diesen Partnern wichtig, dass d-on-d der Schweizerischen IT-Ausbildung zur Verfügung steht. Mein aufrichtiger Dank geht an all diese Freunde und Partner!

Ich habe bis dato, zum guten Glück, nur einmal eine unerfreuliche Erfahrung und ich hoffe es bleibt bei dieser. Diese Erfahrung zeigt eines ganz klar:
Es hängt nicht per se von eine Firma ab, ob sie sich im d-on-d engagiert, sondern von den Exponenten!

Alles fing so gut an…

Hersteller, nennen wir ihn 123, hat uns, 2008, mit Equipment unterstützt. Die Unterstützung kam direkt aus den USA, da der Kontakt über virtualization.info zu Stande kam. In der Folge lernte ich auch einen CH Mitarbeiter von 123-CH, der Filiale in der Schweiz, kennen. Er half uns bei der Implementation. Mit d-on-d revanchierten wir uns, mit einem kostenlosen, mehrtägigen VMware-Seminar, für die Presales-SEs in der Schweiz. Die meisten kamen so zum ersten Mal mit VMware und deren Equipment in Berührung. 123-CH bekam auch Equipment für die VMworld, für Kundendemos, etc. Der CH Mitarbeiter machte mich mit weiteren Personen in der CH bekannt, alles war wirklich sehr positiv, genau so wie es sein sollte.
Der Mitarbeiter machte mich mit dem Leiter des Marketings bekannt. Wir sprachen darüber was man noch alles zusammen tun könnte und dass die bisherige Entwicklung für beide Seiten sehr positiv sei, etc.
Über die Zeit stellte sich heraus, dass sich 123-CH ein eigenes Labor zusammenstellte und somit versandeten alle Aktivitäten mit den Leuten aus der CH. Für die USA machten wir über virtualization.info noch ein paar Veranstaltungen à la WebEx.

Im Jahr der Eröffnung des neuen d-on-d habe ich versucht den Kontakt zur Schweizer Niederlassung wieder zu aktivieren. Der Leiter Marketing besuchte, am 09.08.2010, unsere neuen Räumlichkeiten. Wir sprachen über die anstehende Presse-Konferenz, in der die CEOs all der beteiligten Sponsoren / Partner zugegen sein könnten und einige der CEOs ein Statement vor der anwesenden Presse abgeben könnten. Der Leiter Marketing sagte mir, das wird schwierig, der Chef von 123-CH sei wahrscheinlich eher weniger an so einem Anlass interessiert. Ich bat ihn, mein Anliegen dem Chef von 123-CH doch zu präsentieren.
Lange hörte ich nichts, fasste nach, es sei immer noch in der Abklärung, das sei nicht einfach…, etwas später: eventuell…, etwas später: grundsätzliches Interesse… Das Problem war, die Zeit lief uns langsam aber sicher davon, wir sollten die Presse-Einladung versenden. Der Chef von 123-CH hatte uns noch kein OK gegeben. Ich bekam etwas später die Chance mit ihm zu telefonieren. Er teilte mir mit, es bestünde ein ‚grundsätzliches Interesse‘. Er wolle ins d-on-d kommen und sich das Projekt anschauen, ich solle ihm ein paar Termine vorschlagen. Ein Termin konnte gefunden werden. Etwas später kam ein Mail von der Assistentin, Chef 123-CH hätte wenig Zeit, ich solle doch zu ihnen kommen. OK ich komme zu ihnen.
Leider mussten unsere Presse-Einladung raus, es waren nur noch drei Wochen zum vorgesehenen Termin. Informell sandte ich die Presse-Einladung an den Marketing-Leiter.
17 Minuten nach meinem Mail bekam ich von ihm eines zurück: Herr Alder, weshalb fehlt Chef 123-CH? Sie sprachen doch mit ihm, oder? Grundsätzlich hatte er ja zugesagt.
20 Minuten später kam noch ein Mail von ihm: Als Sponsor sind wir auch nicht aufgeführt!?

Ooops…. hmmm…

Ich rief ihn sofort an und erklärte, ich hätte noch keine definitive Zusage erhalten, nur ein allgemeines Interesse. Ich hätte erst am kommenden Freitag einen Termin. Somit konnte ich ihn leider nicht auf die Liste setzen. Zudem sei niemand als Sponsor auf der Presse-Einladung gelistet. Er sagte mir: Wenn das Chef 123-CH sehen würde, dann käme er mit Sicherheit nicht! Ich fragte ihn, ob denn der Termin mit Chef 123-CH, von kommenden Freitag  nun geplatzt sei. Er riet mir den Termin wahrzunehmen.
Nach dem Gespräch rief ich sofort meine Kommunikationsagentur an und schilderte kurz das Ereignis mit 123-CH. Die Antwort war, das sei nicht wirklich ein gravierendes Problem. Es sei eine Presse-Einladung, die unbedingt raus musste und bei telefonischen Nachfassen würde klar erwähnt, dass Chef 123-CH unter den Teilnehmern sei und ein Statement abgeben würde.
Den Leiter des Marketings rief ich umgehend an und bestätigte ihm, dass beim telefonischen Nachfassen ganz klar gesagt würde, dass auch Chef 123-CH dabei sei und vor der Presse ein Statement abgeben könne. Der Leiter Marketing konnte das akzeptieren.
Am Freitag, 15.10.2010, durfte ich den Chef 123-CH besuchen. Es war ein konstruktives Gespräch. Chef 123-CH war sehr präzise in seinen Fragen und dem Projekt gegenüber aufgeschlossen. Er sagte definitiv zu und sagte, dass er unseren Eröffnungs-Event mit CHF xy.– unterstützen werde. Nach ca. 20 Minuten war alles besprochen und ich dachte super, dass ich endlich mit ihm direkt sprechen konnte, er teilnehmen und ein Statement vor der Presse abgeben wird.

Vor dem Presse-Anlass bekamen alle Teilnehmer eine Reminder-Mail mit Kurz-Briefing über den Ablauf, sowie eine Parkplatz-Nummer zugewiesen.

04.11.2010, ein wichtiger Tag für das Projekt d-on-d.
Ich war am Mittagessen, mit Alessandro Perilli, von virtualization.info. Mein Mobile läutete, der Marketing Leiter von 123-CH war am Telefon. Er erklärte mir, dass der Chef von 123-CH nicht an dem Presse-Anlass teilnehmen könne, (wortwörtlich->) er hätte einen wichtigeren Termin wahrzunehmen. Er, der Marketing Leiter würde ihn vertreten. Ich sagte ihm das sei schade. Es sei leider nicht möglich, dass er den Chef 123-CH vertreten könne, alle andern Teilnehmer, die ein Statement abgeben, seien die Chefs der betreffenden Firmen in der Schweiz. Das ist nicht gegen ihn, das Konzept sehe das so vor. Er meinte, dann sei es wohl nicht nötig dass er an den Anlass komme. Ich sagte ihm er sei willkommen um als Gast teilzunehmen. Er liess es offen, ob er komme oder nicht.

Schade, zwei Stunden vor dem Presse-Anlass eine Absage. Das war wirklich unerfreulich.

Etwas später klingelte mein Mobile wieder.
Es war nochmals der Leiter Marketing von 123-CH. Er sagte, er hätte Chef 123-CH am Telefon gehabt. Er will mir jetzt besser nicht sagen, was Chef 123-CH alles gesagt hätte – aber, er, als Marketing Leiter, sei Mitglied der Geschäftsleitung und ER werde somit den Chef 123-CH vertreten! (<-Imperativ)
Ich gab ihm als Antwort: Ich als Mitglied der Geschäftsleitung von Kybernetika AG sage ihm, er werde nicht teilnehmen. Ich gab ihm absolut klar zu verstehen, dass ich mich p.o. fühle. Er fand ich übertreibe. Chef 123-CH, habe einen dringenden Notfall gehabt. Ich gab ihm ganz klar zu verstehen, dass ich das Ganze absolut nicht goutiere, die Schweizer Vertretung hat nie etwas aktiv für das Projekt gemacht, sich in all der Zeit nie in irgend einer Form engagiert. Er sagte mir, sie hätten sich mit CHF xy.– zum Anlass engagiert. Ich gab ihm zur Antwort, er könne mit den CHF xy.– machen was er wolle und beendete das Gespräch.

Ich muss sagen, ich war nun wirklich massiv unerfreut. Zuerst das ganze hin und her bis man sich endlich entschliesst mitzumachen, dann zwei Stunden vor dem Presse-Anlass absagen, was heisst absagen – es ausrichten lassen! Ich habe durchaus Verständnis, dass etwas dazwischen kommen kann, dann könnte man aber vielleicht direkt auf den Betroffenen zugehen!? Im weiteren einen Anspruch auf einen Platz als Statement-Geber, mit dem Marketing Leiter, erheben, wo alle andern Statements von den CEOs der CH Vertretungen kommen. Das war leider einfach zu viel und ich empfand es schlichtweg unfair gegenüber den anderen Teilnehmern.

Wirklich schade, das war’s…

Das ist das einzige Mal, in der Geschichte von d-on-d, dass es eine so unvergnügliche Situation gab. Ich hoffe wirklich, es bleibt die einzige für immer und ewig. Die Regel bis heute ist, dass alle Beteiligten im Projekt d-on-d sich effektiv engagieren, am selben Strang ziehen. Der Umgang miteinender ist partnerschaftlich, freundschaftlich und basiert auf gegenseitigem Respekt. Aber leider scheint es wirklich so, wie die Redewendung sagt, ‚Keine Regel ohne Ausnahme‘.

Written by USA

06/11/2010 um 13:39

Veröffentlicht in Datacenter On Demand

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