d-on-d — Datacenter On Demand

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Archive for Juli 2010

Über Stromverbrauch und einen hübschen Strom-Ausfall

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Diese Woche war für mich geprägt durch das Thema Energie, genauer Strom.

Seit Anfang 2010 wurde im d-on-d immer mehr Equipment in Betrieb genommen. Mittlerweile laufen zwei Kältemaschinen und die Durchschnittstemperaturen sind gestiegen.

Anbei die Entwicklung des Strom-Verbrauchs:
– Q1, 2010 42’516 kWh
– Q2, 2010 81’822 kWh

Der Strom-Verbrauch im Q2 hat sich damit, zum Q1, fast verdoppelt.

Nachdem die Kältemaschinen nun genug eingelaufen sind habe ich die Temperaturen auf 25 Grad C erhöht. Da die Kältemaschinen noch keinen Netzwerkanschluss besitzen, kann ich den PUE von d-on-d nicht effektiv berechnen. Bestellt sind sie und ich hoffe diese bald in Betrieb nehmen zu können, damit ich mich an die dringende Energie-Optimierung meines RZs machen kann.

Das was mich diese Woche am meisten amüsiert hat, war die Brombeere, die den Hauptbahnhof Zürich lahmgelegt hat. Mein Schulungspartner Digicomp war davon auch betroffen. Man muss sich das Mal vorstellen, da gibt es x Personen, die sich mit Hochverfügbarkeit beschäftigen, und dann legt, eine in die Trafostation wuchernde Brombeere, den ganzen Hauptbahnhof und das angeschlossene Quartier lahm. Also so ein Szenario hätte ich mir auch nie vorgestellt. Die Realität ist doch härter als die menschliche Phantasie.

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23/07/2010 at 20:09

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Erste Tests für d-on-d@YouTube: tvdond

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Ich habe mit den ersten Test für unsere zukünftige YouTube-Produktion durchgeführt. Mir ging es darum das Equipment zu testen und die verschiedenen Video-Formate, die ab YouTube publiziert werden können, in den Griff zu bekommen. Vor allem ein Video-Format anzustreben, dass auch mit Apple’s Browser Safari, z.B. auf dem iPad, angeschaut werden kann, ist wichtig. Mal von den Waklern und Unschärfen im Video abgesehen, das Format stimmt und funktioniert bis HD 1080p.

Das im Video verwendete Equipment ist:
– Kamera, Canon EOS D5 Mark II – Produkt-LinkDemo-Link
– Objektiv, Canon EF 16-35mm f2.8L II USM – Produkt-Link
– Stativ, Camera Motion Research Blackbird – Produkt-Link – Demo-Link

Nach diversen weiteren Tests, sollte, wenn alles wie geplant verläuft, nach den Sommerferien, tvdond laufend mit neuem Content beliefert werden.

Written by USA

18/07/2010 at 07:15

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Schallprobleme im d-on-d ausgewertet

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Die Aufnahmen der akustischen Kamera liegen vor. Neue Erkenntnisse gibt es nicht, nur sind die Annahmen des Akustikers bestätigt, dass es nicht am Gebäude liegt, sondern die Konstruktion an und für sich nicht mehr hergeben kann.

Eine Aufnahme mit der akustischen Kamera: 

 

Was bedeutet die Stelle wo es besonders Rot ist?
Wenn man eine Metall-Blende von der Konstruktion entfernt, so kommt folgendes zum Vorschein:

 

Fazit:
Wir werden punktuell noch ein paar Stellen bereinigen können. Das wird aber nicht sehr viel Verbesserung bringen. Die Konstruktion der UNISKA AG kann nicht mehr Dämpfung liefern.
Die angegebenen Dämpfungswerte,  im Produktbeschrieb, von ~50dB (gemäss A. P. nie gemessen) erreichen in der Praxis nur 34 dB. Ich weiss nicht ob man das als Irreführung bezeichnen kann.

Written by USA

15/07/2010 at 06:29

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Eine akustische Kamera im d-on-d, wegen Schallproblemen

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Gestern war wieder ein Tag, der der Akustik in meinem Rechenzentrum gewidmet war. Wir haben Ärger mit  zu viel Schall in unseren Event-Räumen. Die Glas-Konstruktion sollte 41 dB(A) Dämpfung bringen. Leider haben wir nur 34 dB(A) erreicht.

Nun gilt es herauszufinden wo die Ursachen liegen könnten. Der Lieferant der Konstruktion ist überzeugt, dass die gelieferte Konstruktion einwandfrei sei und die Ursache das Gebäude selbst ist. Angesprochen auf die Angaben zu den Werten im Internet, da stehen ~50 dB(A) Dämpfung, sagt uns Herr A.P., von der UNISKA AG, dass dieser Wert nie gemessen wurde und eine Annahme sei – so stehe es auch auf der Webseite.  Zudem höre er das mit dem Schall zum ersten Mal, das sei nie ein Thema gewesen. Das sehen ich und die Architektin leider anders.

Um zu überprüfen, ob die Konstruktion, oder die Anschlüsse an Boden, Wände und Decken problematisch sind, wurde nun eine akustische Kamera eingesetzt. Nur so können wir Annahmen entkräften oder untermauern.

Die Auswertungen liegen noch nicht vor. Auf diese warte ich nun gespannt. Bei dieser Gelegenheit werde ich auch noch ein paar Bilder des Outputs solch einer Kamera liefern.

Written by USA

14/07/2010 at 21:22

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VMware vSphere 4.1 erschienen

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Die Warterei hat ein Ende, VMware hat die vSphere Version 4.1 veröffentlicht. Nach all der Geheimnistuerei um die Versions-Nummer – es ist die 4.1.
Das Produkt bringt neue Features einige Verbesserungen hinsichtlich Performance.

Feature-List:
http://www.vmware.com/support/vsphere4/doc/vsp_41_new_feat.html

Download-Link:
http://downloads.vmware.com/d/info/datacenter_downloads/vmware_vsphere_4/4

Dokumentation ESX:
http://www.vmware.com/support/pubs/vs_pages/vsp_pubs_esx41_vc41.html

Dokumentation ESXi installable:
http://www.vmware.com/support/pubs/vs_pages/vsp_pubs_esxi41_i_vc41.html

Dokumentation ESXi embedded:
http://www.vmware.com/support/pubs/vs_pages/vsp_pubs_esxi41_i_vc41.html

Die Feature-List ist recht lang. Es ist müssig diese abzuschreiben und hier zu veröffentlichen. Für die Interessierten habe ich oben den Link bereitgestellt. Ich greife hier nur ein paar Dinge spontan raus:

– für ESXi wird Boot from SAN unterstützt
– das ESX iso-File ist 659MB gross, somit hat es wieder auf der einer CD-ROM Platz
– das vCenter gibt es nur noch für 64bit Windows
– Storage Statistiken für NFS
– NFS Performance-Verbesserungen
– Storage I/O Control
– iSCSI Harware Offload für einige Netzwerk-Adapter
– Network I/O-Control
– Load-Based Teaming
– DRS Intreroperabilität mit FT
– DRS Virtual Machine Host Affinität (gut für alle die einen DRS-Cluster über 2 RZs haben)
– Virtual Machine Serial Ports over the Network
– ESX / ESXi Active Directory Integration
– Memory Compression (es wird Memory gezippt, statt gleich auf HD ausgelagert)
– etc, etc…

Transitioning ESX to ESXi! Folgender Satz ist in der Auflistung ‚What’s New in vSphere 4.1‘ sehr interessant:

VMware recommends that customers start transitioning to the ESXi architecture when deploying VMware vSphere 4.1.

Das bedeutet ganz klar, dass die Tage des klassischen ESX langsam aber sicher gezählt sind. Die Linux Service-Konsole verschwindet und man kann sich mit dem vCLI oder vMA vergnügen, wenn man eine Command-Line haben möchte.

Written by USA

13/07/2010 at 05:38

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Immense Preisunterschiede für Internet-Anbindung mit Glas

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Für d-on-d haben wir heute 2 Internet-Verbindungen. Eine 25MB-SDSL und Backup-ADSL-Leitung, von der Cyberlink AG.

Um die Bandbreite auszubauen, und weitere Verbindungssicherheit zu haben, interessiere ich mich für eine 100MB Anbindung mit Glasfaser, bei einem zusätzlichen Provider. Die von den verschiedenen Providern offerierten Preise sind extrem unterschiedlich:

Monatliche Kosten für eine 100M Glasfaser-Anbindung ans Internet:

Swisscom   CHF 4’856.50
Cablecom   CHF 1’900.00 (ca.)
Sunrise       CHF 1’470.00

Das ist schon krass, für 100M Glas gibts eine Preisspanne, von CHF 1’470.00 bis CHF 4’856.50!

Swisscom ist absolut am teuersten. Zudem ist es kein verbindlicher Preis, nur eine unverbindliche Preisinformation. Das angebotene Produkt hat keinen speziellen Service-Level.
Swisscom hat später bei mir nachgefasst. Als ich ihnen gesagt habe, dass sie mit Abstand die teuersten seien, hat mir Herr A.M. gesagt, ich solle ihm die schriftliche Offerte des Mitbewerbers geben. Er werde dann bezüglich Preis noch etwas machen.

Die Cablecom Leute hatten sich am Anfang engagiert, waren auch vor Ort, hatten nochmals telefoniert, sie seien an der definitiven Preisfindung. Danach habe ich leider nichts mehr gehört und keine schriftliche Offerte, mit endgültigem Preis bekommen.

Die Sunrise Mitarbeiter haben sich am meisten um das Projekt bemüht und den besten Preis geboten. Somit habe ich nun den Vertrag bei Sunrise unterschrieben. Mein Mobile und Festnetz werde ich nun auch noch zu ihnen umziehen.

Fazit: Es lohnt sich sehr die Angebote zu prüfen. Dies sollte ein jährlicher Prozess sein, da Bandbreiten eher günstiger denn teurer werden. Gerade in Städten wie Zürich hat man ein üppiges Angebot und die Glasfaser-Vernetzung findet in diesen am schnellsten statt.

Written by USA

10/07/2010 at 06:06

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