d-on-d — Datacenter On Demand

…über ein IT-Referenz-Lab, IT-Training, Virtualisierung und mehr…

d-on-d mit iPad ausgestattet

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Ich liebe elektronische Spielereien, darum habe mir ein paar iPad’s beschafft.

Für einen RZ-Einsatz taugen die iPad’s bedingt. Das ist auch nicht verwunderlich, ist Apple doch die perfekte Front-End-Firma, die es meisterlich beherrscht, in sich geschlossene Systeme, mit perfekter Mensch-Computer-Schnittstelle anzubieten. Im Backend-Bereich, d.h. im professionellen Rechenzentrum, hat sie nie überzeugen können.
Auf das RZ bezogen könnte ich die iPad’s einzig für RDP-Sessions benutzen. Via Webbrowser Safari auf die Webcams zu verbinden bringt nichts. Safari schmiert nach ein paar Sekunden ab, nachdem er das Java-Applet der Pelco-Kameras geladen hat. Zum guten Glück habe ich mir ein ‚Event-Rechenzentrum‘ gebaut. Somit lassen sich die iPad’s im d-on-d als perfekte Musiklieferanten einsetzen. Dank dem Touchscreen können die Musiktitel elegant, per Finger, an die Stereoanlage befördert werden. Mit dem 64GB Speicher lassen sich tausende von Musiktiteln abspeichern.

Ich suche noch eine designtechnisch perfekte Befestigung für das Teil. Mir schwebt etwas wie ein Teleskop-Arm vor, der das Teil mit zwei schmalen Zwingen fasst. Wenn jemand so etwas kennt, so bin ich ein dankbarer Abnehmer für die Informationen.
 
Privat konnte ich mich erst halbwegs mit dem iPad anfreunden. Es hat für meinen Geschmack recht wenige sinnvolle App’s. iPhone-App’s auf dem iPad sehen etwas mickrig aus. Ein paar Apps habe ich, zum Teil nur ‚us Gwunder‘, gekauft:

iTap RDP:
Ein RDP-Client mit dem ich remote auf mein RZ verbinden kann. Der läuft recht gut. Die Bedienung meiner Betriebssysteme über einen Touch-Screen ist dann wieder eine ganz eigene Sache. Die andere Seite fühlt sich dann so starr, umständlich und unelegant an, wie Windows-Mobile. In Notfällen aber besser als nix.

Popular Science:
Für CHF 5.50 viel zu teuer, für die paar Seiten bunter Bilder und mittelmässiger Texte. Der Content hat 11 Themen im Haupt-Menu. Die Navigation ist für einen Digital-Nerd eine Zumutung. Ich wundere mich über die Werbung für Popular Science, auf der Apple-Seite: ‚Erlebe eine faszinierende neue Vision für Magazine, die weit über das Printformat hinaus geht.‘ Meine Meinung dazu: Fabelhaft dummes Marketing-Gegacker.
Übel ist auch, dass das Icon des App’s mit der Schweiz in Verbindung gebracht werden könnte – garantiert keine Werbung für Swissness. 

WIRED:
Kann mit Popular Science nicht verglichen werden. Inhaltlich, wie von der Aufmachung her eine eigene Liga – top. Wenn ich korrekt gezählt habe, 64 Themen im Haupt-Menu. Die Navigation ist vernünftig. Multimediale Inhalte sind zum Teil integraler Bestandteil einer Story. Ein sehr gutes Beispiel ist die Reportage ‚Constructing A Song‘. Mit dieser lässt sich Schritt für Schritt mitverfolgen wie ein Song entsteht. Auch sonst sehr gute Stories. Werde ich gerne wieder Mal kaufen.

The Elements:
Auch hier hält das Marketing nicht was es verspricht: ‚Entdecke die 118 Elemente des Periodensystems in Grossaufnahme auf dem iPad Display. Jedes Element kann mit den Fingern um 360 Grad gedreht und betrachtet werden.‘
Das ganze Element ist auf jeweils zwei iPad-Seiten dargestellt. Es sind beileibe nicht alle Elemente abgebildet (wie soll man auch Gas darstellen und es um 360 Grad drehen !???) und die Informationen sind unvollständig. Die weiteren Informationen muss man sich beim Internetdienst Wolfram | Alpha besorgen. Mit Wikipedia ist man bestens bedient, ohne dass man dafür etwas bezahlen muss.

iFish Pond:
Ein Fischteich, optisch und akustisch sehr hübsch gemacht. Mein 22 Monate alter Sohn liebt es, die Fische im Teich herumzuscheuchen und Frösche über die Seerosen zu jagen. Meine Frau liebt es, dass ihr kleiner Sohn, anders wie im reellen Leben, beim Spielen mit Wasser absolut trocken und sauber bleibt.

DER SPIEGEL:
Der Spiegel ist seriös gemacht. Die Navigation ist klassisch und gut. Bei diversen Themen kann man Hintergrund-Informationen über das Internet beziehen. Zum Teil gibt es Multimediale Inhalte.

Das iPad ist definitiv ein hübsches Device. Wie stark ich es beruflich einsetzen kann, wird sich in den nächsten paar Wochen zeigen. Ein Notebook-Ersatz kann es, zur Zeit, kaum werden.

Written by USA

27/06/2010 um 20:59

Veröffentlicht in Apple, Datacenter On Demand

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5 Antworten

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  1. Ich habe auch ein paar Mal mit einem iPad rumgespielt. Sieht nett aus, fühlt sich nett an, aber so ein ECHTER Einsatzzweck ergibt sich nicht. Klar, in der Bahn spiegel.de lesen. Aber brauch ich dafür ein iPad?

    Patrick

    27/06/2010 at 21:46

  2. Yep, du hast Recht, Patrick.
    Der definitve geschäftliche Einsatzzweck, ausser Bereicherung für die Stereoanlage und etwas private Zerstreuung ist noch nicht klar. Habe mir Mal WebEx runtergeladen und werde die nächsten TTT’s (Train The Trainer) mit VMware durchzuführen versuchen.

    USA

    28/06/2010 at 09:07

  3. Das ist fuer Sales und Hobby User gemacht……
    Ich finds super

    Lindo

    29/06/2010 at 17:32

  4. http://www.arktis.de/ipad

    hat einiges an Ständern usw. im Programm….

    lindo

    11/07/2010 at 15:42


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