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Alarm-Anlage mit Fernzugriff aufgepimpt
Ich habe die Alarmanlage des d-on-d in die Cloud integriert. Das ermöglicht mir nun, mit irgend einem Mobile-Device, Pad oder Smartphone, Android oder iOS, von irgend einem Punkt der Erde aus, über das Internet zu bedienen. Das ist mehr als cool, das ist absolut sinnvoll!
Beispiel 1:
Ein Lieferant liefert eine Palette neues Spielzeug an. In diesem Fall kann die Alarmanalge unscharf geschaltet und die Türverriegelung über das Internet geöffnet werden. Er kann nun in unsere Räume. Mit der Kamera-Überwachung kann er an die richtige Stelle geleitet werden. Benötigt er eine Vollmacht, so wird diese remote auf einem Drucker ausgegeben.
Beispiel 2:
Ein Veranstalter möchte, die für seinen Event vorbereiteten Räume betreten. Alarm aus und Türverriegelung auf Dauerfreigabe gestellt. Wir benötigen kein Personal vor Ort.
Beispiel 3:
Ein Veranstalter hat nach einem Event vergessen die Anlage scharf zu schalten. Früher hiess das für mich 40 Minuten hin und zurück, nur um die Anlage scharf zu schalten. Das kann ich nun vom Bett aus, vor dem schlafen gehen, erledigen.
Beispiel 4:
Die Alarm-Anlage geht, aus irgend einem Grund, fälschlicherweise los. Das ist wirklich saumässig laut, dass man fast einen Gehörschaden davonträgt. Das setzt bei mir SMS und Mails ab und benachrichtigt die Alarmzentrale. Nach Verifikation über die Webcams, kann der Alarm quittiert und der Alarm abgeschaltet werden.
Beispiel 5:
Amusement – Kollegen im d-on-d mit der Webcam beobachten, die Analge scharf schalten und schauen wie sie rennen… nein Spass bei Seite, dass gehört sich natürlich nicht. Ein Schelm wer an solche Dinge denkt…
etc.
Verschiedene Sichten auf den Zustand der Alarmanlage, iPad, original Panel, Samsung Galaxy S3:

Es ist doch wunderbar in einem Zeitalter zu leben, in dem es so viele hübsche Technik gibt!
Ein Prime Time Mediacenter zu Weihnachten
Mich kann man wirklich mit allem Digitalen begeistern.
Als Weihnachts-Device habe ich für das d-on-d ein Mediacenter angeschafft. Damit lassen sich alle DVDs und Blu-Ray’s rippen, die wir in der Mitarbeiter-Videothek haben. Ja wir haben ein stetig wachsende DVD- oder BD- Thek, etwas über 1000 Titel, in der sich jeder mit den neusten Filmen eindecken kann. Analog haben wir natürlich für die MitarbeiterInnen die neusten Game-Titel die jeweils für die PS3 oder X-Box erscheinen.
Ich habe nun ein Mediacenter der Firma Prime Time, der PremiumLine Serie inklusive Extender angeschafft. Als Speicher dient ein QNAP 1279 System, mit 12x 4TB Festplatten und ein IOmega px6-300 mit 6x 3TB Festplatten. Netto gibt das in etwa 46TB Streaming-Kapazität.
Das Prime Time, Premium-Line Mediacenter:
Einiger Leser fragen sich vielleicht, was hat das Ganze mit Datacenter oder Training zu tun? Nun es hat insofern mit Datacenter zu tun, weil die heimischen Netzwerkspeicher vom Konzept her aus dem Datacenter kommen. Die Dinger sind so einfach gestaltet worden, dass sie jeder bedienen kann. Somit fängt die Zeit an, in der jeder sein kleines Datacenter, seine kleine Cloud zu Hause hat. Wir stehe an der Schwelle zum digitalen Umbruch. alles wird digital – alles wird gestreamt.
In den Räumen des d-on-d gibt es nun einen Defibrillator
Ich habe einen Defibrillator für das d-on-d angeschafft.
Zuerst hatte ich versucht im Gebäude andere Parteien für eine Beteiligung zu finden, damit das Gerät zugänglich für alle installiert werden könnte. Dafür wurde ich vom Liegenschaftsverwalter zuerst mal ‘zusammengestaucht’ wegen Eigeninitiative, ohne ihn zu fragen. Er werde das nun koordinieren. Es kam dann wie es kommen musste, Ergebnis = Null. Die anderen Firmen hatten danach ebenfalls kein Interesse, obwohl es sich um ein paar läppische hundert Franken gehandelt hätte. Zudem musste ich mir viele Argumente anhören, wieso das nicht möglich sei.
Sei wie es will, dann schaffe ich mir eben selbst einen an. Der hängt nun im d-on-d und hofft natürlich nie zum Einsatz zu kommen.
Das ganze Tem hatte das Vergnüngen eine Kurzausbildung damit zu absolvieren. Das war gar nicht so einfach, eine Herzmassage zu machen ohne ins Schwitzen zu kommen.
Training am Dummy mit dem Defibrillator:
Einsatzbereiter Defibrillator, hoffend nie zum Einsatz zu kommen:
‘Mein Gauner’ schafft es in den Blick
Well done - kann ich dem Gauner, der mich letztens besucht hat, nur sagen – er hat es in die grösste Tageszeitung der Schweiz geschafft.
Ich hatte dem Blick das Bild, in dem er so erstaunt in die Webcam schaut, als ‘Schnügel des Tages’ gesandt. Es ging keine fünf Minuten und ein Redaktor rief mich an. Er fand ihn so putzig, dass er eine Story daraus machen wollte. Nach dem Interview und dem Photoshooting wurde er in allen Blick-Kanälen, mit seiner Heldentat mir das iPad Gen.1 zu klauen, gefeiert.
Die Story Online: http://www.blick.ch/news/schweiz/hier-geht-ein-gauner-online-id2126864.html
Ich liebe Webcams
Wie die regelmässigen Leser meines Blogs wissen, liebe ich Webcams – und wie!
Die Dinger sind auch wirklich funny, bringen den Betrachter näher ans Geschehen, wie hier die Webcams des d-on-d:
oder lassen einem lustige Stories, wie die des flätzenden Malermeisters erleben:
http://d-on-d.info/2010/02/11/was-einzelne-handwerker-im-d-on-d-so-treiben/
Selbstverständlich habe ich auch noch eine im Weinkeller, damit ich im Infrarot-Modus den mir genehmen Wein vor dem Genuss herzoomen kann:
Doch die lustigste Webcam-Story kommt erst jetzt:
Just gestern, Samstag 01. Dezember, ca. 18:00 Uhr, habe ich eine alte Webcam eingerichtet, welche meine Büro-Tür ‘überwacht’. Jede(r) der reinkommt und rausgeht landet als Bild in meinem Mail-Postfach.
Heute Sonntagmorgen, 6:30, im warmen Bett, habe ich mir zuerst mein iPad gekrallt, um zu schauen was ich für Mails bekommen habe. Siehe da, meine brave Kamera hatte mir schon Bilder geschickt, gefilmt vor Mitternacht. Also nur ca. 5 1/2 Stunden nach der Inbetriebnahme.
Aiaiai, da wollte wohl jemand mein Büro aufräumen, ohne dass ich es wusste.
Schleicht still und leise, wie ein Heinzelmännchen, rein und widmet sich dem Arbeitsplatz meines Kollegen:

Schleicht etwas zurück, um des Cheffes Arbeitsplatz aufzuräumen:

Merkt autsch der Cheffe hat eine alte Axis 2120 Webcam am Arbeitsplatz!
Hello – say Cheeese!

Rennt nach dem ersten Schrecken sofort raus,
um dann,
nach ein paar Sekunden, wieder zu kommen:

Und der wehrlosen Webcam gemein eines ‘auf die Mütze’ zu geben:

Was soll ich dazu nur sagen?
Ätsch es nutzt nichts die Webcam zu schlagen! Die Bilder sind schon lange im Internet / der Cloud!
Und… Webcams sind wirklich funny, unterhaltsam und unterstützen einem bei der Weiterbildung. Denn die Webcam hat etwas entdeckt, was von grosser wissenschaftlicher Bedeutung ist und bis dato niemand wusste! Heinzelmännchen sind nicht per se weiss, , wie immer angenommen, sondern sie können auch schwarz sein – oder zumindest gegen Mitternacht werden sie mitunter schwarz und tagsüber sind sie vielleicht weiss, wer weiss, wer weiss…
Unstrukturiertes Silizium
Ferien - Freude an UNSTRUKTURIERTEM SILIZIUM, oder anders gesagt SANDSTRAND.

Zuweilen hat mein Sohn Max für präzise Wasserkühlung gesorgt.
Das war Spass für die ganze Familie. 10 Tage sind doch genügend für mich - und ich bin nicht unglücklich wieder von strukturiertem Silizium in meinem Rechenzentrum umgeben zu sein.
Tag 4 – SFO und SFO – ZRH
Am letzten Tag schaute ich mir noch San Francisco an. Ich hatte mich mit zwei anderen der Reisegruppe zusammen getan. Netterweise warteten die Kollegen zwei Mal, als ich kurz meine Geschenk-Einkäufe machte. Für Max gab es etwas von Spiderman und Sabine bekam Artikel von Lush, sie es in der CH nicht gab. Um in möglichst kurzer Zeit viel von SFO zu sehen bestiegen wir einen Sightseeing-Bus. Mit diesem kamen wir auch am Cafe Zoetrope von Francis Ford Coppola vorbei. Hätten wir nicht schon früher andernorts abgemacht, so wäre das einen Versuch wert gewesen, zumal man da auch seine Weine hätte probieren können.
Blick auf ein Haus von Francis Ford Coppola, mit dem Cafe Zoetrope:
Wir gingen in das Restaurant Anchor & Hope essen. Hetzten dorthin um ja pünktlich zu sein, da wir mit anderen aus der Gruppe abgemacht hatten. Diese kamen dann leider nicht. So waren’s von ursprünglich 8 noch 3.
Ich konnte es nicht lassen – ich musste Austern ausprobieren. Austern sind bei uns zu Hause nicht günstig. Hier waren sie genau gleich teuer, aber bescheidener von der Grösse her.
AUster oder OYster, war leider nach dem Essen das Programm. AUAUAU OYOYOY – ich musste mich schleunigst auf die Toilette begeben und konnte somit mein Flug-Gewicht optimieren – die Swiss dankt’s dem Restaurant Anchor & Hope. In dem Punkt waren sie gleich, wie nicht ideal gehandhabte Französische oder Irische Belon’s – fürs selbe Geld, unabhängig der Grösse, gab es denselben heftigen Output.
Der austerliche Zwischenfall war, zum guten Glück, schnell erledigt. So ging es schnurstracks zum Fahrer und dann ab an den Flughafen.
Der Rückflug mit der Swiss LX-039, Business Class, dauerte 10 Stunden. Dieses Mal war das Swiss Entertainment System stabiler, nur der Content war nach wie vor nichts für mich, abgesehen von den Fluginformationen. Es war eine tolle Reise, ich hatte in der kurzen Zeit wirklich viel erlebt und gesehen. Mein Dank geht an die Leute, welche die Begegnung mit den Herstellern organsierten und mir diese Erfahrung ermöglichten. Ich gehe gerne wieder einmal nach SFO – wer weiss vielleicht bin ich in gut einem Monat dort, an der VMworld – wenn nicht wieder das Geschäft ruft.
Tomahawk @Alexander’s Steakhouse
Alexander’s Steakhouse in Cupertino war ein wirklich gelungener Abschluss, nach dem sehr interessanten Tag bei Intel. Dass ich hier noch einiges an Arbeit zu verrichten hatte, wurde mir erst nach und nach klar. Im Eingangsbereich sah man, hinter Glas, riesige Steak-Fleischhälften vor sich hinreifen. Dann kurz danach eine Auslage mit zugeschnittenen Steaks verschiedenster Grösse.
Ich liess es mir nicht nehmen, das grösste Steak zu probieren, ein Tomahawk. Das war etwas über ein Kilogramm, 7 cm. Dicke, die Grösse zweier mittlerer Handflächen, ein Knochen so gross wie mein Unterarm. Also alles in allem ein handliches Teilchen. Nur einer in der Gruppe machte auch noch mit, andere freuten sich ob uns und rannten immer wieder an die Auslage um wirklich zu sehen, dass zwei solcher Teile genommen und auf den Grill gelegt wurden. Von da an wurden wir immer genau beobachtet, ob wir nicht langsam weiss anliefen und Angst vor unserer eigenen Wahl bekommen würden.
Ich durfte den Wein auslesen. Die Weinkarte war sehr gut assortiert, wie man es eben von einm sehr guten Restaurant erwarten darf. Ich entschied mich für einen Turleys Rattlesnake (Turleys in Wikipedia). Den Wein kenne ich sehr gut und es ist, meiner Meinung nach, unter den amerikanischen Weinen, einer der exzellentesten. Leider ist er mühsam zu beschaffen, da die Distribution über eine Mailing-Liste erfolgt, oder in der CH nur über die Subskription bei einem Weinhändler.
Hübsche Auslage von Steaks. Das ganz links ist doch gerade recht für mich? Darf ich vorstellen, ein Tomahawk:
Bei so einem hübschen Steak braucht es nun wirklich keine Beilagen mehr.
Das war ein anständiges, aber genussvolles Stück Arbeit. 1kg Fleisch bringen einem dennoch ganz schön ins Schwitzen:

Brav aufgegessen, wenn man von den Beilagen absieht:
Nach dem Steak liess ich es mir nicht nehmen, noch ein kleines Dessert zu verspeisen. Das Dessert konnte noch problemlos untergebracht werden, da ich ja auf die Beilagen verzichtete.
Uncover the Cloud – Probleme mit der Vergleichbarkeit
Als Knowhow-Transfer-Company werden wir von vielen Kunden kontaktiert, die Fragestellungen zu Cloud-Services, im speziellen zu IaaS haben. Die Fragen richten sich vom Einsatz von IaaS, bis zu Produkten um IaaS betreiben zu können. Festzustellen ist, dass immer mehr IaaS Provider entstehen, die mittels Virtualisierungsschicht ihre Hardware partitionieren, um ein flexibles System zu betreiben, welches diverse VMs / Kunden auf die Hardware packt. Hier haben wir denn auch dasselbe Problem, wie in der klassischen Virtualisierung: Ressourcen-Sharing, welches bei ungsachgemässem Sizing der Hardware-Ressourcen, zu Leistungsengpässen führen kann.
Das Grundproblem der Cloud: Die totale Intransparenz
Wie die Systemarchitektur eines IaaS-Providers im Detail aussieht, wieviel Kapazität existiert, wie schnell und skalierbar die Infrastruktur – insbesondere der Storage – ist, wird durch die Wolke verborgen. Hier liegt meiner Meinung nach ein wesentlicher Problempunkt bei der Auswahl eines IaaS-Providers. Dabei kann es schon Mal vorkommen, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden, da es keine normierte Richtlinie für die Darstellung von Preis und Leistung existiert. Nur eine extensive Recherche kann etwas Klärung bringen.
Preis / Leistung
Versuche ich IaaS-Provider miteinander zu vergleichen, so ist die Komponente Preis und Menge meist der einzige Anhaltspunkt, die einige Provider wiederum nicht veröffentlichen. Zwei Preis-Beispiele aus der Praxis:
Provider 1
CPU: 1GHz/Monat, CHF 5.90
Memory: 1GB/Monat, CHF 20.40
Storage: 1GB/Monat, CHF 0.70
Provider 2
CPU: 1GHz/Stunde, CHF 0.025 (CHF 18.60/Mt. (31Tage))
Memory: 1GB/Stunde, CHF 0.0325 (CHF 24.18/Mt. (31 Tage))
Storage: 1GB/Monat, CHF 0.20 CHF bei normalen Disks – 1GB/Monat CHF 0.45 für SSD
Wie man an den obigen Beispielen sieht wird mit unteschiedlichen Einheiten gerechnet. Der eine wählt Monat, der andere Stunde. Das ist noch relativ einfach zu bewältigen, da sich diese Einheiten hochrechnen lassen.
Doch ein Problem bleibt, die Menge und ihr Preis sagen in der Informatik-Systemtechnik absolut nichts gegenüber der Leistung aus. Menge / Preis ist eine rein eindimensionale Sicht.
CPU ist nicht gleich CPU
Die Taktrate zu einer CPU sagt nichts darüber aus, wie effizient die Subsysteme damit umgehen. Themen wie CPU-Typ, 1st/2nd-Level Cache der CPU, I/O Chip-Set im physischen Server und der Verlust in der Virtualisierungsschicht sind Einflussfaktoren.
Memory ist nicht gleich Memory
Memory gibt es in verschiedenen Technologien und mit verschiedenen Taktraten.
Disk ist nicht gleich Disk
Disks und Storage-Systeme gibt es in allen Geschmacksrichtungen und Preiskategorien. Die IaaS Provider geben meist keine IOPs bei entsprechenden Blockgrössen an, nur der Preis pro GB ist zu sehen. Manche geben Tier-Level an. Das sagt ebenfalls nichts aus. Der eine steckt vielleicht in den Tier 1 SAS-Disks, der andere SSD-Disks. Diskdeklarationen wie HDD und SSD sind ebenfalls relativ. Es gibt so viele Produkte mit verschiedenen Charakteristiken auf dem Markt, dass eine allgemein verbindliche Aussage schwierig ist.
Netzwerk ist nicht gleich Netzwerk
Netzwerke können mit verschiedenen Bandbreiten und Technologien ausgestattet sein. Ist der Backbone mit 10G oder 1G-Technologie aufgebaut?
Benchmarking tut Not
Den Beruf des Cloud-Benchmarkers gibt es (noch nicht). Doch ist dies eigentlich eine wichtige Funktion, da die Wolke geradezu einlädt alles zu verstecken und zu vernebeln.
Möchte ich bei der Auswahl eines IaaS Providers nicht nur eine eindimensionale Entscheidungsgrundlage, so sollte zuerst (eine) definierte Testmaschine(n) geordert werden. Diese kann man mit entsprechenden Simulatoren versehen werden, um die Wolke etwas zu durchleuchten. Dabei ist zu beachten, dass auf der richtigen Infrastruktur gearbeitet wird, da wo der spätere Workload unterzubringen ist. Im weiteren ist die Testzeit wichtig. Gibt es viele konkurrierende Workloads, die gerade unter hoher Last laufen? Die Methodik des Benchmarking ist faktisch die selbe, wie sonst in der IT-Systemtechnik. Zwei ganz grosse Unterschiede existieren aber. Ich habe nur die innere Sicht in der VM, die umgebenden, effektiv existierenden phyischen Ressourcen, kann ich damit nicht in Beziehung setzen. Die Lasten, Lastverteilung, (Over-)Subscription Policy des Providers kann damit nicht geprüft werden. Solches müsste ich nachfragen.
Service Level Agreement
Die existierenden SLAs sind massiv unterschiedlich. Zum Teil sind sie gar nicht auf der Webseite zu finden und müssen extra angefragt werden, oder sie sind einfach x Seiten von Juristen-Text, der sich am Ende auf einen einzigen Satz reduzieren lässt: Hilf dir selbst! (z.B. Amazon Services: http://aws.amazon.com/de/agreement/).
Datenhaltung
Wo die Daten geografisch gehostet werden ist ebenfalls relevant. Stichwort Patriots Act bei amerikanischen Providern, auch wenn diese zum Beispiel in der Schweiz hosten.
Rechenzentrum
Welches Rechenzentrum oder welche Rechenzentren ein Provider nutzt, kann je nach Verfügbarkeitsanforderung ebenfalls wichtig sein. Ist der Provider nur in einem Rechenzentrum beheimatet, so ist interessant welche Sicherheitsmassnahmen in diesem existieren und wie ein Ausfall kompensiert werden kann.
Informationen rund um einen Provider
Es ist natürlich wichtig eine Web-Recherche der in Frage kommenden Provider vorzunehmen, um ein Profil zu erzeugen. Dieses kann einem dienen Transparenz in die Infrastruktur des Providers zu bringen. Tendenz ist: Wer eine Top Infrastruktur hat wird keinen Grund haben dies der Öffentlichkeit nicht mitzuteilen. Wer eine Schrott-Infrastruktur hat stülpt am liebsten die Wolke drüber. Mit Recherchen lassen sich auch teilweise Übertreibungen und Interessensbindungen aufdecken, wie folgendes Beispiel eindrücklich illustriert:
Kleiner Ausschnitt aus einer Case-Study, in Mitwirkung eines IaaS Cloud-Providers: „Bei der Implementierung der Lösung haben wir auf unseren Partner vmnet GmbH vertraut“, sagt Fabian Waser. „Dieser wurde uns von … empfohlen, da er von allen IT-Dienstleistern in der Schweiz die größte Erfahrung mit FlexPod aufweist sowie sich am besten mit Lösungen von Cisco-Routern mit dem VMware Cloud Stack auskennt. Im Rahmen unserer sehr guten Zusammenarbeit konnten wir von der hohen Kompetenz unseres Partners profitieren.“
Oder kurz gesagt:
Fabian Waser von der Firma vCloud AG (Inhaber: Fabian Waser, Ivano Cioffi, Edwin Unternährer), lobt und empfiehlt die Firma vmnet GmbH (Inhaber: Fabian Waser, Ivano Cioffi).
Das mit der grössten FlexPod Erfahrung aller IT-Dienstleister der CH lassen wir mal auf der Seite…
Nachdem man ein Profil des Providers erstellt hat, lassen sich die Erkenntnisse in einem Interview überprüfen und fehlendes ergänzen.
Heissgang zweckentfremdet
Zur Abwechslung mal eine kleine Story für’s Wochenende, unter dem Motto, ‘Wie das Leben so spielt’.
Ich wollte heute, kurz vor Ladenschluss, noch Akkus in einem Ladengeschäft für Elektronikzubehör kaufen.
Ein Blick gen Himmel zeigte die Möglichkeit eines Regenschauers auf. Ich habe gedacht naja, lange bin ich ja nicht weg und so kam es wie es kommen musste.
Nach 200m fielen die ersten Regentropfen. Das waren richtig kleine, fette Wassertropfen, richtiger wäre der Ausdruck kleine Wasserbomben.
So drehte ich um, damit ich schnell wieder unter einem Dach zu stehen käme. Aber schon nach 50 Metern setzte ein unglaublicher Platzregen ein. So einer, wo nicht einmal mehr normale Regenschirme helfen.
Binnen weiteren 50 Metern war ich so nass, wie wenn ich in einen See gesprungen wäre. Am Ende stand ich also klatschnass und triefend im d-on-d. Alles klebte an meinem Körper und fühlte sich ecklig kühl an.
Nun war da das Problem: Ich hatte keine Ersatzkleider. Wirklich die perfekte Situation!
Hmm… wie bekomme ich nur die Kleider wieder trocken? Nach ein paar Wicki-Nasenreibern und einem Blick auf den Heissgang unseres Hot Aisle Containment war klar was Hilfe versprach!
Die Lösung um nasse Kleider zu trocknen, Heissgang (oder Warmgang) zweckentfremdet:
Besonders vorteilhaft ist, wenn die Kleider hinter HP DL380G5 gehängt werden, da diese Server massiv Wärme ausblasen. Das Hemd war nach fünf Minuten einwandfrei trocken und fühlte sich an, wie wenn es aus dem Tumbler gekommen wäre.
Fazit: Ich bin wirklich froh, mich damals im Projekt für eine Heissgang-Lösung entschieden zu haben. Die hat sich in den verschiedensten Situationen als perfekt erwiesen.
VMware vExpert 2011
Heute hat’s in meinem Mailbox gebimmelt – und siehe da, ich bin zum dritten Mal in Folge VMware vExpert geworden. Offiziell heisst der Titel vExpert 2011.
Mein Freund Dennis Zimmer ist ebenfalls zum dritten Mal und Betram Wöhrmann, zum ersten Mal, VMware vExpert geworden. Ich gratuliere euch!
Die Parkplätze des d-on-d – eine Story für sich
Einmal etwas nicht technisches, auch für den Datacenter-Laien gut verständliches: Der Kampf um Parkplätze in der Stadt Zürich.
Für die Besucher unseres d-on-d haben wir fünf Parkplätze. So weit so gut und nichts speziell aufregendes. Doch gemietete Parkplätze in der Stadt Zürich zu haben bedeutet viel Aufwand und ein stetes Ärgernis. Obwohl für das Areal ein richterliches Parkverbot existiert und diesbezüglich diverse Verbotstafeln installiert, sowie unsere Parkplätze mit ‘Reserviert KYBERNETIKA AG’ bezeichnet sind: dauernd werden diese durch unberechtigte Parkierer belegt. Die Belegung erfolgt vor allem abends und am Wochenende. Das kann dann so aussehen:
Wie man am obigen Bild unschwer erkennen kann, sind alle Parkplätze belegt. Das kommt leider häufig vor. Wir und unsere Kunden, die Workshops auch an Wochenende oder an Abenden durchführen/besuchen, können dann schauen wo sie bleiben.
Nachdem ich anfangs begonnen hatte, nette Schreiben an die Windschutzscheibe zu heften und dies nichts genutzt hat, hatte ich Bussen über die Polizei verteilen lassen. Mittlerweile ziehen wir zuerst eine Umtriebsentschädigung ein. Diese Möglichkeit ist durch ein Bundesgerichtsurteil gestützt. Voraussetzung ist ein existierendes richterliches Parkverbot, dass ja existiert.
Anmerkung am Rande: Auch wenn wir massive Umtriebe mit den Falschparkierern haben, die Häfte der Einnahmen fliesst in Projekte mit Kindern. So haben wir schon den TV Unterstrass mit Handbällen für Kinder und Jugendliche, UNICEF für Kinder als Flutopfer in Pakistan, etc. unterstützt.
Es ist natürlich klar dass es diverse ‘Umtriebs-Belangte’ gibt, die damit in keiner Art und Weise einverstanden sind. Das Thema wird auch Zuhauf von den Sündern selbst, in Internet-Foren, ventiliert. Gemeinsam ist diesen allen: Sie haben null Unrechtsbewusstsein und nehmen es als selbstverständlich, dass eine unbelegter Parkplatz per se ihnen gehört. Ein klitzekleiner Teil der Leute entschuldigte sich und wir regelten das jeweils gütlich. Ein Teil bezahlt (indirekt Projekte für Kinder). Andere probieren es mit aussitzen und warten ab was denn geschehen möge. Der kleinste Teil meldet sich mit einer sichtbaren Reaktion.
Wie sich das für einen neugierigen Menschen gehört habe ich Mal eine Analyse über die Aussitzer und Aktivisten gemacht. Es ist wirklich interessant was da zu Tage kommt.
Der Aussitzer:
Falsch parkierter BMW, tagsüber. Mein Kollege sieht, wie einige Herren, pikfein angezogen, aus der gegenüberliegenden Credit Suisse zum BMW gehen. Als einer den Brief unter dem Scheibenwischer bemerkt und danach liest, hat dieser nur ein verächtliches Grinsen und Kopfschütteln dafür übrig. Eine Umtriebsentschädigung wurde nicht überwiesen. Gemäss elektronischem Verkehrsindex gehört das Auto einem leitenden Investmentbanker der Merrill Lynch. Er ist scheinbar so Top, dass er sogar ein Video-Interview, für NZZ Online’s ‘Impulse’ geben darf. Wer Vorurteile über ignorante Banker zementiert sieht, kann nur als Scharlatan bezeichnet werden!
Der Profi-Zerknüll-Aktivist:
Mehrere Falschparkierer am Sonntag. Ich gehe wieder einmal 2:00 Uhr morgens, nach getaner Arbeit, nach Hause. Siehe da, einer hat die Umtriebsentschädigung zerfleddert und auf meine Parkplätze geschmissen. Eine Recherche ergibt, der BMW gehört einer Firma in Wädenswil, die diesen Punkt unter ihren Dienstleistungen aufgeführt hat: Entfernung von falsch parkierten Fahrzeugen. Hätte ich das nur früher gewusst! Ich hätte ihn durch sich selbst abschleppen lassen können. Wie praktisch!
Der poetische Einschreibe-Brief-Schreiber:
Gestern bekam ich einen eingeschriebenen Brief. Dieser ist bis dato der wertvollste Beitrag zum Thema, böser Parkplatz-Besitzer / Umtriebsentschädigungs-Verlanger:
Wie man unschwer an meinem Blog-Beitrag erkennen kann: Es ist sehr spannend, Mieter von fünf Parkplätzen in der Stadt Zürich zu sein. Das dumme ist nur, es macht wirklich sehr viele Umtriebe und hält einem von vernünftiger Arbeit ab. Und es ist erstaunlich, welche Aufgaben zum Betrieb eines Schulungs-Datacenters gehören!
Alessandro Perilli – virtualization.info – wechselt zu Gartner
Mein langjähriger Freund und Weggefährte Alessandro Perilli, Gründer von virtualization.info / cloudcomputing.info, wechselt per 03.01.2011 seinen Job. Er wird Research Director bei Gartner und ist zuständig für die Gebiete Cloudcomputing, Virtualisierung und Datacenter Technologien. Was für eine Karriere! Original Post auf virtualization.info.
Ich freue mich mit dir, mein guter Freund, und wünsche dir viel Erfolg in deinem neuen Job!
Im very happy with and for you, my good friend, and wish you many success in your new job!
eZürich geoutet
Es ist wohl eine Woche her, seit eZürich die drei besten Ideen präsentiert hat. Wegen massivem Arbeitsanfall konnte ich ‘meinen Senf’ noch nicht dazu geben, was ich hiermit gerne nachhole.
Zur Erinnerung was eZürich bezweckt – der Kernsatz:
Mit eZürich wollen wir Zürich international als bevorzugten Standort im Bereich ICT-Dienstleistungen und ICT-Infrastruktur positionieren.
Interpretiert meint das wohl:
Investoren und Firmen sollen angezogen werden, damit sie in Zürich arbeiten und Zürich zur Spitzenposition für ICT verhelfen.
Die Presse (Computerworld, 2ominuten, etc.) hat demzufolge auch verschiedentlich den Vergleich zu Silicon Valley herangezogen. Wenn denn wirklich Silicon Valley als Beispiel herhalten soll, so würde das bedeuten: Innovation, Pioniergeist, Mut zu Risiko, Visionen durchsetzen und im wahrsten Sinne des Wortes Hardcore IT (nicht wie man Geräte und Infrastrukturen bedient, sondern wie man IT kreiert und umsetzt).
Als ich das erste Mal von eZürich gehört habe waren meine Gefühle gemischt. Auf die eine Seite die Hoffnung, dass sich Mal etwas in der IT bewegt, auf der anderen Seite massive Skepsis von wegen politischem Aktivismus der am Ende zum Geschwätz ohne Output verkommt.
Der erste politische Fehler war, dass der Onlinedialog nicht von einer Firma aus der Schweiz war, sondern aus Deutschland. Das widerspricht absolut dem Kernsatz, ist sozusagen um 180 grad verkehrt, oder umgangssprachlich ausgedrückt: es läuft in die falsche Richtung!
Mit Ende des Wettbewerbs, vom 12.12.2010 liegen die besten Ideen vor, die durch eZürich der Bevölkerung entlockt werden konnten:
1. Idee
Zürich wird CompiSternli-Stadt
Kinder helfen älteren Menschen.
Wenn man weiterliest, so geht aus dem Beschrieb hervor:
- 2006 in Davos eingeführt
- ca. 12 Gemeinden machen das schon
Meine Meinung dazu:
Kinder helfen älteren Menschen – dagegen ist nichts einzuwenden – das sollte eigentlich ohne ein eZürich absolut selbstverständlich sein. Diese Idee wird jedoch NULL Firmen anlocken um sich in Zürich zu engagieren. eZürichs 1. Idee ist keine Innovation, sondern Recycling einer aus dem Jahr 2006 stammenden Idee von einer anderen Gemeinde.
Ein persönliches Lerngerät für jedes Kind, auf Open Source Basis. Lernen mit digitalen Medien selbstverständlich umzugehen.
Meine Meinung dazu:
Schon Mal schlecht, dass man sich auf Open Source per se festlegt. Die Begründung, dass man nicht in die Abhängigkeit kommerzieller IT-Firmen geraten soll, ist wieder Mal typisch (es lebe das politische Programm). Der Kanton Solothurn hat es ja vorgemacht, wie kommerziell unabhängig man mit Opensource ist – der Höhepunkt war der gechasste IT-Chef des Kantons.
Die Argumente des Vorschlags, mit der Bildung, werden schon lange herumgereicht. Nur wird Bildung kaum über eZürich definiert werden können, die ist andernorts aufgehängt.
3. Idee
eZürich in Politik und Verwaltung verankern – Wir wollen mehr als nur Ideenlieferanten sein!
eZürich als fortdauernder Prozess. In fünf Punkten umrissen:
Unser Anliegen; eZürich weiterentwickeln und fest in die Verwaltungsprozesse integrieren:
1. Strukturierte, jährliche Erfassung unserer Bedürfnisse und Ideen
2. Gemeinsames priorisieren der Projekte
3. Projekte als Verwaltungsziele festlegen
4. Überprüfen von Umsetzung und Nutzen
5. Transparentes Ausweisen der Resultate
Meine Meinung dazu:
Verwaltungen brillieren vielfach nicht mit hevorragender ICT-Leistung, bezüglich Innovation und Ökonomie. Nicht primär weil’s die staatlichen Informatiker nicht könnten, sondern weil viele politische Extrawürste mit berücksichtigt werden müssen, dass sich auch ja niemand auf den Schlips getreten fühlt.
Und jetzt soll am Ende nebst den Projektausschüssen noch öffentliches Publikum eine Art permanenten Steuerungs-Ausschuss bilden?
Mein persönliches Fazit zu eZürich:
Nice Try – eZürich ist meilenweit von einem Silicon-Valley entfernt!
Alles in sich gerichtete Ideen, die keine grosse Ausstrahlung nach aussen haben, um als Signalwirkung für Top ICT Kräfte und Firmen zu wirken. Microsoft hat es denn auch schon vorgemacht, dass sie Zürich als ICT-Standort nicht wichtig findet.
eZürich mutet eher wie ein Kaffekränzchen an. Wenn das in dieser Form weitere Blüten treibt, so wird Zürich, in den Augen eines Top-Informatikers, bestenfalls Sillycon Valley und beschert uns ‘Mittelmass und Wahn’.
eZürich und der Dialog mit der Bevölkerung
Die Stadt Zürich sucht, mittels eZurich, Ideen um sich zum Silicon Valley der Schweiz zu entwickeln. Eine Dialog-Agentur aus Deutschland übernimmt die Moderation. Die Leute vom Zebralog machen wirklich einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Nur die Schweizer noch nicht, weil es scheinbar ohne äussere Hilfe, mit den Ideen entwickeln, noch nicht so richtig funktioniert.
Am 04.11.2010, ab 19:30, gibt’s eine grosse Party auf Staatskosten im Technopark. Leider kann ich nicht dabei sein, um so einen Teil meiner hohen Steuerlast zurück-zu-konsumieren. Das IT-Happening, wie das auf neu-schwitzerdüütsch heisst, soll den Dialog zwischen der Stadt und der Bevölkerung, Punkto IT, befördern. Das ist meiner Meinung nach auch dringend notwendig, da für einzelne Exponenten aus der Politik sehr verbesserungswürdig.
Zum Beispiel in der Hinsicht, dass, wenn man eine persönliche Einladung an eine Schweizer Premiere, wie die Eröffnung des d-on-d bekommt, der Veranstalter doch zumindest ein Feedback erwarten könnte. Wir haben den IT-Interesse-Test bei drei Exponenten aus der Politik gemacht, die dem d-on-d Fest vielleicht noch ‘etwas zusätzlichen Glanz’ hätten verleihen können:
Ruedi Noser
Herr Noser, als Befürworter der Wirtschaft, Innovation und Präsident ICT Switzerland, wurde über 4 Kanäle angegangen. Am 28.09.2010, 10:42, bekam er das erste Mail, über einen seiner Kollegen, in der Folge dann weitere von mir direkt und über eine persönliche Bekannte von ihm. Bis heute kam nie eine Antwort von Herrn Noser.
Martin Vollenwyder
Herr Vollenwyder, als Vorsteher des Finanzdepartements, der Stadt Zürich, und somit oberste Instanz der Informatik, habe ich, am 20.10.2010, 21:15, selbstverständlich auch eine Einladung gesandt. Auch hier – bis heute – keine Antwort.
Corine Mauch
Ich konnte natürlich auch nicht widerstehen, der Stadtpräsidentin eine Einladung zu senden. Sendezeitpunkt 20.10.2010, 21:15. Rückantwortzeit 21.10.2010, 09:04!
Frau Mauch hat innerhalb von ca. 12 Stunden, über das ‘Vorzimmer Stadtpräsidentin’ ausrichten lassen, dass sie an dem Datum leider schon einen anderen Termin wahrzunehmen hätte. Die Antwort war sehr ausführlich, mit besten Wünschen und zeugt von hoher Professionalität im Team der Stadtpräsidentin – bravo!
Das Verhalten der Politiker(innen) kann somit bewertet werden (1 schlecht – 10 exzellent):
1 für Ruedi Noser (4fach angepingt – result: 100% packet loss)
na* für Martin Vollenwyder (Spamfilter?)
10 für Corine Mauch (1A Reaktionszeit in 1A Qualität)
*Wieso ein na (NotAvailable) bei Herrn Vollenwyder? -> es war nur ein Mail, das ev. im Spam Filter gelandet sein könnte – was natürlich relativ unwahrscheinlich ist, da vermutlich dieselbe Mail-Infrastruktur, wie bei der Stadtpräsidentin verwendet wird.
Was könnte nun der tiefere Grund sein, dass ich zum Teil keine Antwort bekam?
Nun Politiker sind sicher viel beschäftigt, keine Frage. Vielleicht ist aber auch das Thema Informatik nicht sehr sexy. Was soll man schon mit dem grössten und modernsten IT-Schulungs-Rechenzentrum der Schweiz anfangen. Vielleicht ist auch IT-Bildung nicht so wichtig – ein Wirtschaftsstudium macht vielleicht bei den vielen Banken in unserem Lande einfach mehr Sinn?
Sinnieren nutzt nichts…
Die Woche bekam ich ein Mail, in dem ich sah, wo Herr Noser und Herr Vollenwyder sich engagieren, bei eZürich natürlich! Scheinbar sind sie doch IT-angefressen!?
Nun es ist ja schon so, dass man Schwerpunkte setzen muss. Wir sind ab 15:00 tätig, mit einer Pressekonferenz, an der sie ebenfalls eingeladen gewesen wären. Unsere Partys d-on-d / eZürich überlagern sich in Teilen. Was einzelne Exponenten an unserer Party ‘zwingt’ zuerst bei uns, dann bei eZürich vorbeizuschauen.
Von Ruedi Noser hätte man doch mehr erwarten können?!
Als Exponent der FDP – wirtschaftsfreundlich, Verfechter von Eigeninitiative, Innovationskraft, Informatik-Verbands-Präsident, der Bildung zugetan… hätte ich gedacht, dass eine Schweizer Premiere, innovativ und für Bildung geschaffen, geradezu in sein Beuteschema passt. Weit gefehlt – Politiker sind in Teilen unberechenbar. Bei diesen darf man, ihr nach aussen getragenes Engagement, auf keinen Fall für bare Münze nehmen.













