Was einzelne Handwerker im d-on-d so treiben…
d-on-d ist, wenn keine Events stattfinden, mit Video überwacht. Ich gebe zur Zeit einen VMware-Kurs und wollte den Kursteilnehmern schnell das Lab zeigen, damit sie sehen können auf welcher Hardware gearbeitet wird.
Wir haben alle nicht schlecht gestaunt, als wir zwei Handwerker gesehen haben, der eine arbeitet der andere flätzt rum. Ein Päuschen in ehren – doch der eine hat ganz locker angefangen mit meinen Dingen, von meinem Arbeitsplatz zu spielen. Zuerst hat es ihm meine LED-Taschenlampe angetan, dann die Digital-Kamera, mein Network Attached Storage, etc. Der Kaffeeautomat ist natürlich auch gleich verwendet worden und mit den dreckigen Handwerkskleidern muss man sich auf den empfindlichen Designerstühlen herumflätzen. Diese haben schon diverse Spuren auf der weissen Sitzfläche – jetzt weiss ich woher diese kommen. Anbei drei Bilder aus dem ca. 20-minütigen Treiben:
Interessante Kamera die mein Kunde doch hat:

Das Leben ist doch so schön, wenn man rumflätzen und des andern Kaffe geniessen kann:
TEAM – der eine arbeitet, der andere geniesst das Leben:
Der Unterschied zwischen ‘meins’ und ‘deins’ ist für einige Mitmenschen wohl sehr schwer zu ziehen. Vielleicht ist das aber auch eine kindliche Note, die aus der Kleinkind-Zeit bewahrt wurde. Mein 17 Monate alter Sohn kann das nämlich auch nicht unterscheiden. Ihm muss man aber verzeihen, weil er alles immer mit äusserst hübschen Tönchen begleitet. Da meine Kamera kein Audio hatte, konnte ich die hübschen Tönchen des Handwerkers nicht mitverfolgen – vielleicht sähe ich es sonst in einem anderen Licht.


Das ist ja schon der Hammer… Welche Konsequenzen hat das denn nun für die Handwerker?
Patrick
21/02/2010 um 22:32
Ja das ist ziemlich frech… der Handwerker ist der Chef der Firma, der eine Entschuldigung für nicht nötig hält. Seine Firma hat nun Hausverbot und wird durch eine andere ausgetauscht.
USA
22/02/2010 um 11:04
Salut Urs,
da ist ja wohl einer ins Fettnäpfchen getreten. Wenn man schon in einer High-Tech Anlage arbeiten kann, dann sollte es einleuchten, dass die gesamte Übung irgendwie überwacht wird. Schade ist, dass durch solche Handwerker der gesamte Berufsstand in ein schlechtes Licht gerückt wird, und was schlimm ist, dass der Chef keine Eier hat und zum Fehler steht den er gemacht hat….Trau schau wem ! Ansonsten Gratulation zum Start
Hardy Ruoss
22/02/2010 um 15:19