Archiv für Februar 2009
Die ersten Entwürfe
Das neue Datacenter On Demand Projekt nimmt erste Gestalt an. Heute habe ich die Innen-Architektin besucht. Sie hat mir die ersten Entwürfe gezeigt. Diese gefallen mir gut. Die ganze Location wird einen stark industriellen Touch haben. Auch die überschlagsmässige Kostenkalkulation für den Ausbau liegt vor.
Sicht Eingang:
Grundriss:
Need for Energy
Wieviel Energie hat das Haus? Diese Frage beschäftigt mich seit neustem. Da mein IT-Equipment ziemlich viel Saft benötigt ist sie nicht unerheblich. Die ersten Abklärungen haben ergeben, dass es für den Endausbau des Datacenter On Demand nicht reichen wird. Das ganze Gebäude wird mit 315 Ampere versorgt. Ich bräuchte das eigentlich für mich alleine plus mehr. Mehr brauchen heisst aber, der Bautrupp des EWZ muss eine neue Leitung ziehen. Vorlaufszeit 6 Monate, Kosten CHF 60'000.– geschätzt.
Ich habe mich entschieden vorerst mit dem Vorhandenen auszukommen und den Ausbau dann vorzunehmen wenn das Rechenzentrum wächst. Ansonsten würden die Kosten in der jetzigen Projektphase aus dem Ruder laufen. Die internen elektrischen Anlagen werden aber schon für die Zukunft dimensioniert.
Datacenter On Demand Site 1 ist wieder online
Nach 36 Stunden, Umzug und Aufbau, läuft die Site 1 von d-on-d wieder.
Freundlicherweise hat mir Heinz Jenni, von der Diag Dienstlesitungen AG, unkompliziert geholfen. Nur durch ihn und seine Mannen war der schnelle Umzug überhaupt möglich. Ich habe selten in meinem Leben so hilfsbereite und solidarische Menschen erlebt. Danke Heinz und Freunde!
Am Samstag 14:30 waren wir mit der letzten Ladung Equipment unterwegs ins provisorische RZ. Auf der Fahrt habe ich Ernest M. B. angerufen und mitgeteilt, dass ich leider ausgezogen bin. Ich habe noch nie jemanden so laut am Telefon schreien gehört. Ich musste das Handy 30cm vom Ohr weghalten. Dass ihm das keinen Spass macht – und mir noch weniger – liegt auf der Hand. Ein produktives RZ in der kurzen Zeit umzuziehen ist ein Riesenkrampf und gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Könnt ihr euch vorstellen wie viel Spass es gemacht hat all die Kabel rauszuziehen, das Equipment auszubauen und herumzubuckeln? Danach weiss man wieder einmal wo man überall Muskeln hat.


